Wandel der Arbeit sozial gestalten

von Tamara Breitbach

Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Malu Dreyer und der Trierer AWO-Vorsitzende Klaus Rümmler waren sich einig: Arbeit bleibt zentral für ein gutes Leben. Der Staat hat dabei die Aufgabe, die großen Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit und Pflege abzusichern.

"Neben gut entlohnter Erwerbsarbeit müssen Teilhabe und soziale Grundrechte gesichert sein", ist sich Malu Dreyer sicher. "Und das geht nur mit einem starken, unterstützenden Sozialstaat. Und die Sozialversicherungen sind eine wesentliche Säule." Angesichts der demographischen Entwicklung und der zunehmenden Prekarisierung des Arbeitsmarktes müssen die sozialpolitischen Weichen anders gestellt werden als es derzeit die Bundesregierung tut.

10.05.2012 / Topartikel Arbeit

 

Beck/Dreyer: Jedem eine Chance geben

"Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist in Rheinland-Pfalz im April weiter zurückgegangen", wie Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen unterstrichen. Insgesamt waren im April rund 112.900 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind fast 1.600 weniger als noch im Vormonat und rund 1.170 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,4 Prozent und sank gegenüber März um 0,1 Prozentpunkte. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote ebenfalls bei 5,4 Prozent.

02.05.2012 / Arbeit

 

"'Gute Arbeit in Europa - gerechte Löhne, soziale Sicherheit“

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, spricht sich die SPD für gute Arbeit, gerechte Löhne und soziale Sicherheit in Europa aus und unterstützt die Maikundgebung und die damit verbundenen Forderungen des DGB.

"'Gute Arbeit in Europa - gerechte Löhne, soziale Sicherheit'. Das ist das Motto des diesjährigen Tags der Arbeit. Die SPD kämpft für diese Ziele, denn die Würde des Menschen in Beschäftigungsverhältnissen muss gewahrt bleiben." Leider stellt man immer häufiger fest,  dass dies in immer weniger Betrieben und Unternehmen der Fall ist. Die Arbeit ist Stressfaktor Nummer eins und für viele Menschen durch wachsenden Leistungsdruck und durch unsichere Arbeits- und Lohnverhältnisse belastend. Die schwarz-gelbe Bundesregierung verhindert mit ihrer Politik der sozialen Kälte würdige Arbeitsbedingungen, lässt den Missbrauch von Zeitarbeit zu, unternimmt nichts gegen die massiven Unterschiede in der Bezahlung von Frauen und Männern und versucht die Einführung eines echten Mindestlohns durch eine Mogelpackung zu umgehen. Die SPD fordert deshalb, die Bedürfnisse des Menschen wieder in den Vordergrund zu stellen und nicht die Leistungskraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt regelrecht zu missbrauchen.

29.04.2012 / Ankündigungen

 
 

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