Gegen die Wiederöffnung der Knobelsdorffstraße

Verkehr


Knobelsdorffstraße mit Blick in den Klausenerplatzkiez

Die SPD-Abteilung City-Westend hat mit Befremden zur Kenntnis genommen, dass die Sperrung der Knobelsdorffstraße ab Kreuzung Sophie-Charlotte-Straße wieder aufgehoben werden soll. Sie lehnt diese Maßnahme ab, da hierdurch zu befürchten ist, dass der Verkehr von und zur Autobahn unmittelbar in ein äußerst eng bebautes Wohngebiet mit diversen Kitas und einer Schule sowie sozialen Einrichtungen und Straßencafés gelenkt wird. Massive Lärmbelastung und Gefahren für die Kinder, Senioren und Behinderte im Bereich der Knobelsdorffstraße und deren Seitenstraßen sind die unweigerliche Konsequenz.

Die Schließung der Knobelsdorffstraße war 2010 von der damals zuständigen Stadträtin offenbar unzureichend vorbereitet worden, so dass die Sperrung zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus Sicht des Bezirksamtes nicht vor Gericht bestehen kann. Diese Situation wurde zu einer Klage genutzt, um die Wiedereröffnung der Knobelsdorffstraße gegen die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Kiezbewohner auf juristischem Wege zu erreichen.
Es ist sehr bedauerlich, dass es hierzu kommen konnte. Neben der Einbuße an Wohnqualität und Sicherheit im Kiez durch die Wiedereröffnung der Knobelsdorffstraße, wird es auch zu einer enormen Verschwendung von Steuergeldern durch die mehrfache bauliche Umgestaltung an der Kreuzung kommen.

Das Bezirksamt hatte gemeinsam mit dem Kiezbündnis Klausenerplatz ein offenes, transparentes Verfahren der Bürgerbeteiligung durchgeführt, das nicht nur die Sperrung der Knobelsdorffstraße vorsah sondern gleichzeitig auch eine Verkehrsberuhigung des benachbarten Horstwegs.
Die Abteilung City-Westend der SPD erwartet vom Bezirksamt, dass es Prozesse der Bürgerbeteiligung - wie hier gemeinsam mit dem Kiezbündnis - nachhaltig begleitet, respektiert und vor allem auch durchsetzt.
Wir unterstützen das Kiezbündnis und alle Befürworter in ihrer Forderung, dass das Bezirksamt die Schließung der Knobelsdorffstraße neu angehen und mit starken Argumenten – wie etwa Verkehrszählungen etc. – endgültig gerichtsfest durchsetzen soll. Die vorgesehene Verkehrsberuhigung im Horstweg soll möglichst schnell auf Grundlage der 2011 vom Kiezbündnis und Anwohnern vorgelegten Vorschläge realisiert werden.

 
 
 

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