Lieber Besucher unserer Internetseite

der Blick auf die Innenpolitik offenbart Positives und Negatives. In meinen einleitenden Worten will ich Sie mit Gedanken konfrontieren, die mir in den letzten Monaten auf Grund von rechten Aufklebern in Bobingen, Demonstrationen von rechten Gruppierungen in Augsburg und Diskussionen mit Menschen aus meinem Umfeld gekommen sind - es geht um Klischees, Vorurteile, Mut und Offenheit.

"Dicke Menschen sind träge, faul und undiszipliniert", "Frauen können nicht Auto fahren" und "welches Geschlecht jammert bei Krankheiten mehr" (die Männer). Die genannten Aussagen sind Klischees, um bestimmte Mitmenschen oder Gruppen von Menschen zu kategorisieren. Wir übertragen bestimmte Einzelbeispiele auf die Gesamtheit ohne den einzelnen Menschen zu kennen. Nur auf Grund von Erfahrungen oder Erzählungen von vertrauten Personen oder aus sogenannten Reality-Shows der Privatsender, klassifizieren und beurteilen wir bestimmte Personen - gleichwohl wir diese nicht kennen und wir geben uns vielleicht auch nicht die Mühe, sie kennenzulernen. Die nächste Stufe sind die Verurteilungen oder auch Vorurteile. Es kommen persönliche schwierige Situationen hinzu, es entstehen Feindbilder, die möglicherweise in Hass münden. Hass gegenüber fremden, anders aussehenden Menschen, die unserem Bild des Normalen nicht entsprechen. Es ist dann nur ein kleiner Schritt bis dieser Hass in offene Gewalt umschlägt.

In diesen Tagen jährt sich zum zwanzigsten Mal wie sich in Rostock-Lichtenhagen der Hass gegenüber Asylbewerbern entlud. Asylbewerber campierten und warteten auf ihre Aufnahme, der Hass in Form von Ausländerfeindlichkeit und sozialen Spannungen gipfelte in Gewalt. Neonazis und ein entfesselter Mob warfen damals Steine und Brandsätze in das Gebäude. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt rund 150 Asylsuchende in dem Haus. Tausende Schaulustige versammelten sich vor dem Asylbewerberheim und klatschten Beifall. Das sind Menschen gewesen, die sich in unserer Nachbarschaft befinden können. Ich kann mir vorstellen, dass Sie meine Aussage nicht teilen. Der Bielefelder Sozialforscher Wilhelm Heitmeyer erklärte in einem Interview Mitte 2011, dass "etwa zehn Prozent der Gesellschaft durch und durch rechts denken". Es ist cool geworden "Ausländerfeindlichkeit" zu zeigen, man kann schon sagen es ist eine Volksbewegung. Dieses Denken wird selten offen zugegeben.

Es ist mir wichtig, dass Sie in unserer Gesellschaft eine Haltung einnehmen, die von gegenseitiger Wertschätzung und dem Mut zum Widerspruch geprägt ist, wenn Menschen angegriffen, wenn Minderheiten attackiert werden. Grundvoraussetzung dafür ist es, Menschen so zu respektieren wie sie sind. Es geht also nicht um Akzeptanz oder Toleranz von anderen Kulturen, Religionen, Lebensweisen – nein: Es geht um Respekt gegenüber allen unseren Mitmenschen. Dafür brauchen wir auch keine neuen Gesetze. Dafür haben nehme ich die christliche Nächstenliebe in Anspruch und vertraue auf Ihren gesunden Menschenverstand.
Meiner Meinung nach ist Deutschland ein offenes Land, in dem wir Deutsche auf Grund unserer Geschichte ein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen Ländern haben (im Verbund der Europäischen Gemeinschaft), aber auch gegenüber allen Menschen, die hier leben. Ausländerfeindlichkeit, rechtsextremes Gedankengut, Rassismus, Fremdenhass, und rechte Gewalt wurden (werden) lang von den staatlichen Stellen nicht wahrgenommen oder schlichtweg geleugnet - die Anschläge und Morde der Terrororganisation "NationalSozialistischer Untergrund" wurden trotz eindeutiger Hinweise nicht dem rechtsextremen Lager zugeordnet. Die Behörden sind auf dem rechten Auge blind, die Präsidenten des deutschen und des thüringischen Verfassungsschutzes sind bereits zurückgetreten - Symbole auch dafür dass der Verfassungsschutz nicht seiner Aufgabe gerecht wird, Angriffe auf die demokratischen Grundrechte frühzeitig zu erkennen und aufzudecken. Meiner Meinung nach arbeitet der Verfassungsschutz in den Ländern zu eigenständig, der Informationsaustausch zur Bundesbehörde wird nicht aktiv gelebt und auch die parlamentarische Kontrolle von V-Leuten ist unzureichend vorhanden. In diesem sensiblen Bereich müssen in den nächsten Monaten tiefgreifende Veränderungen erfolgen, um den Angriffen von Rechts (und auch von Links) in der Entstehung bereits Einhalt zu gebieten.

Menschen, die neben ihrer Arbeit noch Zeit finden sich in Parteien zu engagieren, sind im Vorstand des Unterbezirks aktiv. Menschen, die von den Mitgliedern des Ortsvereines ausgewählt sind und von der Mehrheit der Delegierten gewählt wurden, arbeiten dort mit.

In der Vorstandsschaft der KreisSPD werden die politischen Herausforderungen des Landkreises diskutiert, welche Entwicklung nimmt unser Landkreis, wenn es um die Themen Bildung, Wirtschaft und Ökologie geht. Unsere politischen Entscheidungsträger sind die 14 Kreisräte, die eng mit der Kreisvorstandsschaft verknüpft sind.

Es ist eine Zeit, in der es wichtig ist zu diskutieren, seine Meinung mit anderen auszutauschen. Als Kreisvorsitzender finde ich es immer wieder motivierend, dass 18 GenossInnen aus dem Landkreis einen Teil ihrer Zeit zur Lösung von Landkreisthemen zur Verfügung stellen.

Vielleicht gewinnen Sie an Hand der Informationen ebenfalls Interesse und wollen es mal probieren - mit der SPD. Senden Sie uns einen Impuls und lassen Sie es uns mal gemeinsam probieren - ich verspreche Ihnen, es wird nicht umsonst sein.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen

Ihr Roland Mair
Unterbezirksvorsitzender

 
 

Topartikel LandespolitikParteiübergreifendes Bündnis zur Abschaffung der Studiengebühren im Landkreis Augsburg gegründet

FREIE WÄHLER, SPD und GRÜNE wollen die Campusmaut mit einem Volksbegehren zu Fall bringen

Erst vor wenigen Wochen hat das Bayerische Verfassungsgericht ein Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern für zulässig erklärt. Die FREIEN WÄHLER hatten zuvor gegen die Widerstände des Innenministeriums eine entsprechende Klage auf den Weg gebracht. Danach ging alles ganz schnell. Bereits in der Zeit vom 17. bis zum 30. Januar sind die Bürger in Bayern dazu aufgefordert, durch ihre Unterschrift in den Rathäusern die Durchführung eines Volksentscheides über die ungeliebte Campusmaut zu ermöglichen. Um hierfür möglichst viele Menschen zu begeistern, hat sich nun ein parteiübergreifendes Bündnis auf Landkreisebene gegründet, das über die Parteigrenzen hinweg gemeinsam für die Abschaffung der Studiengebühren werben will. Darauf verständigten sich in Stadtbergen der stellv. FW-Bezirksvorsitzende Fabian Mehring, FW-Vizelandrat Johann Häusler, SPD-Kreischef Roland Mair, die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr, Helmut Jesske und die Grünen-Sprecher Manfred Brill und Alwin Jung. Die Vertreter unterschiedlicher politischer Lager wollen mit gemeinsamen Plakaten, Flyern und Infoständen auf die Eintragungsfrist für das Volksbegehren aufmerksam machen und auf diese Weise auch im Landkreis Augsburg zum Erfolg des Volksbegehrens beitragen.

Veröffentlicht am 07.01.2013

 

SozialesTiere als Therapie

SPD informiert sich über „tierische“ Hilfe beim Bunten Kreis

Mit dem Ziegelhof in Stadtbergen erweitert der Bunte Kreis sein bisheriges Angebot im Bereich der tiergestützten Therapie und der Erlebnispädagogik. An der Spitze von Vertretern der KreisSPD besuchte der Vorsitzende Roland Mair die Einrichtung, um sich ein Bild über die aktuellen Entwicklungen zu machen.

Veröffentlicht am 13.03.2013

 

OrtsvereinSPD in Dinkelscherben hat schon mal das Wählen geübt

Annette Luckner wurde als Vorsitzende bestätigt

Im Herbst 2013 beginnt in Bayern ein Wahlmarathon: Landtags-, Bezirks-, Bundestags-, Kommunal- und ganz am Schluss noch Europawahl. Für kleine Ortsvereine wie die SPD in Dinkelscherben bedeutet das viel Arbeit. Um das Wählen gleich mal zu üben, fingen die Genossen in der Marktgemeinde klein an – mit den Vorstandswahlen.

Veröffentlicht am 02.03.2013

 

OrtsvereinSPD in Dinkelscherben wählt neue Vorstandschaft

Im Wahljahr 2013 haben die Dinkelscherbener Sozialdemokraten eine zusätzliche Wahl auf ihrem Programm stehen, sie wählen einen neuen Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 20. Februar 2013, um 20 Uhr im Gasthaus Vikari, wird neben den Wahlen auch auf das vergangene Jahr zurückgeblickt: „Wir haben viele Ortsteile besucht, einen Diskussionsabend zum Thema Finanzen gemacht, wir haben uns mit dem Hochwasserschutz in Dinkelscherben beschäftigt, hinter die Kulissen von Umfragen geblickt und noch einiges mehr,“ so die Vorsitzende der Dinkelscherbener SPD, Annette Luckner. Sie stellt den Rückblick für den Ortsverein zusammen und der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Pentz wird das vergangene Jahr im Gemeinderat Revue passieren lassen.

Veröffentlicht am 09.02.2013

 

Bildung & KulturSpitzenvertreter von FREIE WÄHLER, SPD und GRÜNEN freuen sich über einen „guten Tag für Bayern“

Nachdem die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER im Dezember letzten Jahres die Zulassung eines Volksbegehrens zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern vor dem Bayerischen Verfassungsgericht erstritten hatten, hat sich in der Region ein Aktionsbündnis aus den Spitzen der FREIEN WÄHLER, SPD und Grünen zusammengefunden, um während der letzten beiden Wochen gemeinsam für das entsprechende Volksbegehren zu werben. Unter der Federführung des stellv. FW-Bezirksvorsitzenden Fabian Mehring, SPD-Kreischef Roland Mair und Manfred Brill von den Grünen, haben die Kreis- und Ortsverbände der drei Gruppierungen in den vergangenen vierzehn Tagen im ganzen Landkreis Augsburg für die Abschaffung der umstrittenen Campusmaut plakatiert, Flugblätter verteilt und an zahllosen Infoständen in den Landkreiskommunen das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Dies mit durchschlagendem Erfolg. Bayernweit haben sich laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 14,4% der Wahlberechtigten für einen Volksentscheid über die Studiengebühren ausgesprochen. Lediglich zehn Prozent wären für den Erfolg des Begehrens notwendig gewesen. Im Landkreis Augsburg leisteten sogar 15,7% der Bürger in den Rathäusern eine entsprechende Unterschrift. Dass der Landkreis damit mehr als 3 Prozentpunkte über dem schwäbischen Bezirksschnitt liegt, führen die Vertreter des Aktionsbündnisses, das mit der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Strohmayr und Vizelandrat Johann Häusler auch von zwei überregional Bekannten Politikern unterstützt wurde, nicht zuletzt auch auf ihre erfolgreiche Kampagne zurück. „Wir sind stolz darauf, die Menschen im Landkreis gemeinsam ganz besonders stark für eine von Chancengleichheit geprägte Bildungspolitik im Freistaat begeistert zu haben“, so Strohmayr.

Veröffentlicht am 03.02.2013

 

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