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Saalfelder Dialoge


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Die Saalfelder Dialoge wurden 2009 als Gesprächs- und Diskussionsrunde zum 20- jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in Ostdeutschland ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe standen zunächst die Oppositionsbewegung in der DDR, die Zeit der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung sowie der Aufbruch in das neue geeinte Deutschland.

Dabei ging und geht es weniger um historische Analysen als um persönliche Erinnerungen, Zeitzeugenberichte und Reflektionen der Gäste. Das Jahr 1989, das inzwischen seinen Platz in den Geschichtsbüchern gefunden hat, soll durch die Saalfelder Dialoge einen regionalen und menschlichen Bezug erhalten. Moderiert von Christoph Majewski kommen hier Bürger und Prominente gleichermaßen zu Wort.

Die Veranstaltungsreihe, die ursprünglich nur für das Jubiläumsjahr 2009 geplant war, wird mit erweitertem Themenkreis fortgesetzt werden. Ausschlaggebend dafür sind sowohl die erfreulich große Resonanz der Saalfelder Dialoge bei Publikum und Gästen als auch die Tatsache, dass mit der Friedrich- Ebert- Stiftung ein starker Partner für die Realisierung der Veranstaltungsreihe gewonnen werden konnte.

Für 2010 sind zunächst zwei Diskussionsrunden vorgesehen. Die erste fand am 19. März zum Thema "20 Jahre Deutsche Einheit - Bilanz und Ausblick aus ökonomischer Sicht" statt. Zu Gast waren Matthias Machnig (Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie) und Jakob von Weizsäcker (BREUGEL- Institut, Brüssel). Eine zweite Veranstaltung ist für den Herbst vorgesehen. Veranstaltungsort wird weiterhin die Schlosskapelle in Saalfeld sein (Ausnahmen sind gewünscht und vorgesehen).