Die Dresdner Neustadt ist anders - der SPD-Ortsverein auch! Wir sind mit über 140 Mitgliedern der größte Ortsverein von Dresden und mit einem Altersdurchschnitt von 35 Jahren der jüngste Ortsverein von Sachsen. Die Themen unserer monatlichen Mitgliederversammlungen sind so vielfältig und bunt, wie unser Stadtteil - und sie sind für alle offen. Sie finden an jedem ersten Montag des Monats um 19.00 Uhr im Herbert-Wehner-Bildungswerk (Kamenzer Str. 12, 01099 Dresden) statt. Jeder Gast ist uns herzlich Willkommen! Sie haben Kritik und Anregungen oder wollen uns gerne schreiben? Wir freuen uns auf Ihre Mail!
Sozis in der Neustadt!
Allgemein Ortsbeirat für schmalere Albertbrücke
Für Sanierung mit zwei überbreiten Spuren – Diskussion um Auswirkungen der Waldschlösschenbrücke
Höhepunkt der Märzsitzung des Ortsbeirats Dresden-Neustadt war die Diskussion über die bevorstehende Sanierung der maroden Albertbrücke. Wer nach dem klaren Votum des Altstädter Ortsbeirats eine Befürwortung der städtischen Planung für eine Verbreiterung der Brücke um mehr als drei Meter und die Schaffung von vier Spuren für den PKW- und LKW-Verkehr erwartet hatte, wurde allerdings eines Besseren belehrt. Die Mehrheit der Ortsbeirätinnen und Ortsbeiräte stimmte noch einmal für den alten Vorschlag des Ortsbeirats aus 2008, als er eine Variante mit zwei überbreiten Fahrspuren vorgeschlagen hatte.
Die Stimmung gegen die Vorlage der Verwaltung kippte in der Sitzung, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die vorgelegten Unterlagen teilweise ungenau und unvollständig waren. Entscheidendes Argument war wohl die Feststellung, dass die Brücke derzeit zwar mit etwa 40.000 KFZ pro Tag belastet ist, nach dem Bau der Waldschlösschenbrücke aber – nach städtischer Prognose - von einer deutlichen Reduzierung auf etwa 29.000 Fahrzeuge auszugehen ist. „Dafür reichen auch zwei überbreite Spuren“, so Christoph Meyer (SPD), der außerdem darauf hinwies, dass es Ziel der Planung sein müsse, zu einer Verkehrsberuhigung der Neustadt beizutragen und nicht noch mehr Autos hineinzulocken.
Damit, dass ihr Beschluss wohl eher Symbolcharakter hat, werden die Neustädter Ortsbeiräte leben müssen. Die Messen werden in Dresden nämlich nicht in den lokalen Vertretungen gelesen, sondern im Stadtrat und seinen Ausschüssen.
Zweites wichtiges Thema war die Vorstellung der Planung für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege für 2010/11. Sabine Bibas vom Eigenbetrieb Kitas der Stadt stellte wie jedes Jahr ein umfassendes Papier vor. Sie verwies darauf, dass durch die Bemühungen der Stadt um Schaffung zusätzlicher Angebote, besonders in der Neustadt, bei der Nachfrage nach Plätzen eine allgemeine Entspannung zu erwarten ist. Bei einem Bedarf (Nachfrage) von etwa 45 bis 46 Prozent gebe es etwa für die bis dreijährigen Kleinkinder eine Versorgungsquote von 49 Prozent stadtweit und 54 Prozent im Ortsamtsbereich Neustadt. Angesichts so guter Zahlen stimmte der Ortsbeirat der Vorlage nahezu einstimmig zu.
Schließlich stellte das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft noch seine Pläne für die Sanierung des Spielplatzes Theresienstraße vor. Der beliebte Turm mit Rutsche bleibt ebenso erhalten wie der Drehteller. Hinzu kommen soll ein „Ritterlager“ mit Holzfiguren und Sitzmauer. Der Ortsbeirat begrüßte die Planung.
Bei den weiteren Informationen und Hinweisen ist noch wichtig anzumerken:
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Veröffentlicht am 18.03.2010
Allgemein Herzlichen Glückwunsch zum 99.
Diesen charmanten Wunsch, verbunden mit einer roten Rose, haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Dresden-Neustadt heute um 07:00 Uhr am Albertplatz den vorbeieilenden Damen zum Internationalen Frauentag ausgesprochen, welcher 1911 das erste Mal begangen wurde.
Wir wünschen allen Frauen einen schönen Internationalen Frauentag!
Veröffentlicht am 08.03.2010
Allgemein Neustadt 2020 - Visionen für einen Dresdner Stadtteil
Diskussionsveranstaltung der SPD Dresden-Neustadt am 1. März 2010
Stadtentwicklung und Stadtplanung haben gerade in der Dresdner Neustadt immer wieder zu Kontroversen geführt - wie soll sich der Stadtteil entwickeln? Welche Prioritäten werden gesetzt? Fragen wie diese bleiben aktuell, auch nach dem Ende der Förderung der Äußeren Neustadt als Sanierungsgebiet. Und sie sind es mit Blick auf andere Wohnviertel - etwa den Hecht, den Jägerpark oder das preußische Viertel. Doch welche Ideen, Pläne, Visionen gibt es für unseren Stadtteil? Und wie kann man sie mitgestalten? Fragen wie diese können auf der Abendveranstaltung der SPD Dresden-Neustadt mit Vertretern aus Verwaltung und Kommunalparlament diskutiert werden. Zur Einführung wird der Filmemacher Manfred Lauffer einen Eindruck von Zustand des Stadtteils vor 20 Jahren präsentieren.
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Veröffentlicht am 25.02.2010
Allgemein Ein Neustädter Kultur-Urgestein wird 20 - Neustädter SPD gratuliert dem Projekttheater
Seit gut einem halbem Jahr mahlt die Jubiläumsmühle in vollem Gange, allerlei Kleinteiliges wird im großen Kontext gewürdigt. Aber wirklich alles? Geht man auf die Ebene derjenigen, die 1989 und 1990 Konzepte im Kopf hatten und die die plötzlich neue Situation kreativ nutzen wollten, meistens nicht. Das Neustädter Projekttheater ist so ein Fall. Schließlich geht es zurück auf die Initiative von theaterbegeisterten Menschen, die jenseits der staatlichen Doktrin Theater machen wollten, ihr Theater. Und damit den Grundstein für einen Kulturstandort in der Neustadt legten, wie man ihn anderwärts suchen muss. Swen Steinberg, Vorsitzender der Neustädter SPD, erklärt dazu: "Dieses Jubiläum freut uns ungemein, wir gratulieren allen Beteiligten und 'Ehemaligen'. Schließlich haben wir mit dem Projekttheater eine Kulturinsel in der Neustadt, die in den vergangenen zwanzig Jahren mit hochwertigem Programm unseren Statdtteil bereichert hat. Ich wünsche mir," so Steinberg weiter, "viele weitere Jahre Projekttheater, viele weitere Jahre dieser Bereichung der Neutädter Kultur!"
Veröffentlicht am 22.02.2010
Allgemein Scheune-Areal: Sporthalle auf Stelzen? Ortsbeirat befasste sich mit Parksituation im Hecht und aktuellen Bauvorhaben
In der Februarsitzung 2010 hat der Ortsbeirat Dresden-Neustadt einstimmig begrüßt, dass die Stadtverwaltung die neu zu bauende Turnhalle in der Alaunstraße nicht mehr bündig zur Nachbarbebauung, sondern nach hinten versetzt plant. Ferner beschloss das Gremium, dass in der nächsten Sitzung ein Vertreter des Hochbauamtes den Planungsstand aus seiner Sicht vorstellen soll. Zuvor hatte Thomas Pieper vom Stadtplanungsamt die aktuellen Pläne vorgestellt. Diese gehen neben der Turnhalle von einer breiten platzähnlichen Situation aus, welche sich im Maximalfall von der Turnhalle über den dann neu zu gestaltenden Vorplatz der Scheune bis zu „Katy’s Garage“ erstreckt. Weder seitens der Stadtplanung noch seitens des Ortsbeirats sind damit alle Fragen geklärt. So muss noch nachgedacht werden über die Detailgestaltung des Platzes, die Anlieferungszufahrt für die „Scheune“, den Verbleib der Parkplätze und die damit verbundene Gestaltung der Sporthalle („auf Stelzen“?) und die Anordnung eines Außenspielfeldes auf dem Dach oder hinter dem Gebäude. In der Diskussion wurde immer deutlicher, dass in der Stadtverwaltung das Hochbauamt eine zunehmend entscheidende Rolle spielt, aber im Ortsbeirat bislang nicht erscheint. Darum legten die Stadtteilvertreterinnen und –vertreter großen Wert darauf, dass, so Christoph Meyer (SPD) „der unsichtbare Dritte“ sich der Diskussion stellt. Die bislang von Ortsbeirat und Stadtteilrunde favorisierte Variante „1c“ mit einer deutlich rückversetzten Sporthalle und einer großzügigeren Platzsituation davor sei damit noch nicht vom Tisch.
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Veröffentlicht am 17.02.2010
Allgemein 1:0 für Dresden!
Der 13. Februar 2010 ist Geschichte, und zwar eine richtige! Schließlich ist es erstmals gelungen, die organisierte Dummheit komplett zu blockieren - nicht ein Neonazi konnte sich auf den Weg machen und seiner geschichtsrevisionistischen Variante des Tages per Demonstration Ausdruck verleihen. Swen Steinberg, Vorsitzender der Neustädter SPD, kommentiert dies: "Es war ein großer Tag für Dresden! Die Blockaden haben gehalten, Neonazis aus ganz Deutschland und Europa sind für die Katze nach Dresden gekommen, konnten viele Stunden die Schönheit des Bahnhofsvorplatzes der Neustadt bewundern und durften dann wieder nach Hause fahren. So muss das sein!" Gelungen war die Blockade, weil verschiedene Parteien und Organisationen die neuralgischen Punkte um den Schlesischen Platz besetzt hatten - und das in einer Stärke, das es der Polizei unmöglich war, diese zu räumen. Steinberg weiter: "Es ist diesem Engagement der Vielen zu danken, dass wir diesen Erfolg einfahren konnten. Ich danke allen Beteiligten, allen frierenden und allen friedlichen Demonstranten. Und ich danke den Polizeibeamten aus nah und fern, die einen lehrbuchmässigen Einsatz hingelegt haben, der eine klare Positionierung auf Seiten der Demokratie mehr als deutlich werden ließ." Zudem unterstützten viele Einzelpersonen und Einrichtungen die Demonstrationen mit teilweise einfachen Hilfsmitteln: "Hervorheben möchte ich die Teeverteiler am Albertplatz, die gerade dort viele Leute am Platz gehalten haben. Und natürlich das in unserem Stadtteil angesiedelte freie coloradio, das mit einer differenzierten Berichterstattung klug die vielen Blockaden zu vernetzten wusste - das war so hilfreich wie ermutigend, danke dafür!"
Veröffentlicht am 14.02.2010
Allgemein Vorsicht: Idioten kreuzen!
Nun ist es also amtlich: Dresden macht sich erneut zum Gespött der Nation, bei uns dürfen erneut Nazis in tausendfacher Ausführung durch die Straßen trampeln. Und jedweder Protest, um dies zu verhindern, wird kriminalisiert - als sei dies schlimmer denn das offen zu Tage getragene braune Gedankengut von Vorgestern, das sich eben 1945 in Dresden selbst wiederlegt hat. Überaus eindeutig und gründlich. Die Neustädter SPD sieht dem mit Sorge entgegen und ruft zum friedlichen Protest auf. Der Vorsitzender Swen Steinberg erklärt: "Ich finde es gut, dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt mit der Menschenkette einen parteiübergreifenden Schulterschluss hinbekommen haben. Allerdings," so Steinberg weiter, "kann ich es auch niemandem verdenken, der sich ebenso friedlich den Nazis in den Weg setzt. Diese Herschaften sind bei uns einfach nicht willkommen, die will hier keiner - und das sollte man ihnen auch offen zeigen!" Nach dem gestrigen Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Bautzen dürfen die Neonazis nach einer Kundgebung eine Demonstration veran(un?)stalten, Ausgangspunkt ist der Neustädter Bahnhof. "Dieser 'Treffpunkt' ist indiskutabel, das versteht niemand. Schließlich," so Steinberg, "befindet sich an diesem Bahnhof eine Gedenktafel an die Deportationszüge, die hier abfuhren. Ein Neonaziaufmarsch ausgerechnet an dieser Stelle ist ein Hohn, der ein politisches Nachspiel haben wird!"
Veröffentlicht am 12.02.2010
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