Aktuelles
PressemitteilungBetreuung, nicht Verwahrung von Kindern
SPD-Fraktionen Wissen zu Besuch im ev. Kindergarten in Wissen.
Wissen. Einen Informationsbesuch statteten kürzlich die Mitglieder der SPD-Fraktionen im Stadtrat und der Verbandsgemeinde Wissen dem evangelischen Kindergarten in Wissen ab. Im Vordergrund der geführten Gespräche mit Kindergartenleiterin Beate Schmidt und Pfarrer Markus Tesch standen neben der vielschichtigen Arbeit des Kindergartens auch die Bemühungen in Wissen eine Tafel e.V. zu etablieren.
Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten wurde zunächst die konzeptionelle Ausrichtung der Einrichtung ausführlich erläutert. Besonderes Interesse weckte dabei die Betreuung der unter Dreijährigen, deren Bedürfnisse von den Erzieherinnen ein hohes Maß an pädagogischen Fähigkeiten verlangt.
„Man sei froh, dass man damals als Träger bei den notwendigen Umbaumaßnahmen in Vorleistung gegangen sei, obwohl das für die Gemeinde schon eine finanzielle Herausforderung gewesen sei“, hob Pfarrer Tesch hervor. Das konnten die Sozialdemokraten nur unterstreichen. Es sei zu begrüßen, dass damit für die Eltern eine wichtige und verlässliche Möglichkeit geschaffen wurde um ihre Kinder zu betreuen, wenn die Notwendigkeit besteht Familie und Beruf unter einem Hut zu bekommen.
In diesem Zusammenhang erinnern die SPD-Politiker auch daran, dass in Rheinland-Pfalz die Eltern erfreulicherweise von den Beiträgen für den Kindergarten schrittweise befreit würden. Dass außerdem ab 2010 auch ein Rechtsanspruch für unter Dreijährige auf einen Kindergartenplatz besteht steht, sei dazu ein weiterer Meilenstein für Familienfreundlichkeit.
Aber Kindergarten ist heute viel mehr als nur eine sichere Möglichkeit der Betreuung von Kindern. Vielmehr steht in den Kindertagesstätten die frühkindliche Bildung im Mittelpunkt. „Damit leisten Erzieherinnen und Erzieher einen entscheidenden Beitrag zur Chancengerechtigkeit in der heutigen Bildungslandschaft“, betonen die Sozialdemokraten.
Insbesondere sei die Sprachförderung ein wichtiger Baustein um den Kindern – und nicht nur denen von Eltern mit ausländischer Staatsangehörigkeit – einen guten Start in der Schule zu vermitteln. „Damit Bildung auch schon im Vorschulalter schon vorangebracht werde, sei von den Erzieherinnen und Erziehern eine hohe Qualifikation gefragt und ständige Weiterbildung gefordert“, erfuhren die Genossen von Beate Schmidt.
Abschließend drückten die Kommunalpolitiker noch ihren Dank an die evangelische Kirche aus, die mit dafür sorgt, dass die Trägervielfalt im Bereich der Kindertagesstätten erhalten bleibt.
Veroeffentlicht am_Datum 02.11.2008
AktuellInfobrief des SPD Landesverbandes
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde der
rheinland-pfälzischen SPD,
die rheinland-pfälzische SPD hat die Entscheidung von Kurt Beck als SPD-Bundesvorsitzender zurück zu treten mit großer Betroffenheit aufgenommen. Er hat vieles in Berlin bewegen können, vor allem hat er als Vorsitzender die seit Jahren andauernde Diskussion um ein neues Parteiprogramm zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können und der SPD mit dem Hamburger Programm eine neue Orientierung gegeben. Er hat die Partei in einer schwierigen Situation übernommen und die Gremien mit einem kollegialen, fairen und offenen Führungsstil geleitet.
Wir begrüßen, dass Frank-Walter Steinmeier auf Kurt Becks Vorschlag hin die SPD als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf führen wird.
Das Wichtigste für uns aber ist: Die Entscheidung von Kurt Beck hat keinerlei Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz. Kurt Beck wird am kommenden Samstag auf dem ordentlichen Landesparteitag wieder für das Amt des Landesvorsitzenden kandidieren. Er genießt unser uneingeschränktes Vertrauen. Dies wollen wir mit einem breiten Maß an Unterstützung für ihn und seine Stellvertreterinnen und seinen Stellvertreter zum Ausdruck bringen. Wir werden mit Kurt Beck unsere erfolgreiche sozialdemokratische Politik weiterführen. Unseren bisherigen Kurs werden wir halten und weiterhin mit allen Entscheidungsträgern im Land verlässlich und freundschaftlich zusammenarbeiten.
Die rheinland-pfälzische SPD wird weiterhin der erfolgreichste Landesverband in Deutschland bleiben.
Herzliche Grüße aus dem Jockel-Fuchs-Haus
Eure
Heike Raab, MdL
Veroeffentlicht am_Datum 09.09.2008
Aktuell50 Jahre Genosse
Der Wissener Walter Quast (3. von links) weiß noch ganz genau, wann er in die sozialdemokratische Partei eingetreten ist: im Alter von 30 Jahren am 17. Januar 1958. Sogar die Örtlichkeit ist ihm noch bewusst. Es war bei einem Fußballspiel auf dem damaligen Sportplatz im Frankenthal. Gearbeitet hat er unter anderem im heimischen Walzwerk. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten ihm jetzt der Wissener Ortsvereinsvorsitzende Thorsten Wehner (re.) und sein Stellvertreter Otmar Schuhen (li.) eine Ehrenurkunde zur 50-jährigen Parteimitgliedschaft. Außerdem gab es eine Anstecknadel. Quast feierte erst kürzlich seinen 80. Geburtstag. Bernd Tex (2. von li.), der seit 30 Jahren bei der Firma Kautex Textron tätig ist, gehört seit 25 Jahren dazu. Auch er erhielt eine Urkunde, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön. Beide Jubilare erklärten übereinstimmend, der Partei auch in nicht ganz einfachen Zeiten die Treue halten zu wollen: "Wir sind und bleiben Sozialdemokraten".
[Quelle : "Unsere Verbandsgemeinde Wissen"]
Veroeffentlicht am_Datum 14.08.2008
AktuellStadtpokalschießen des Wissener Schützenvereins
Das Stadtpokalschießen des Wissener Schützenvereins läuft auf Hochtouren. Seit Ende April stellen die einzelnen Teams ihre Treffsicherheit unter Beweis. Geschossen wird mit dem KK-Gewehr auf eine Distanz von zehn Meter. Der Wettbewerb findet alle drei Jahre statt. Diesmal endet er am 29. Juni. Zur Siegerehrung bittet der Schützenverein dann am 5. Juli, dem Tag des Jugendvogelschießens. Teilgenommen haben bis zu diesem Termin voraussichtlich 88 Gruppen mit je bis zu sechs Einzelpersonen. Das Bild zeigt die vierköpfige Mannschaft des Wissener SPD-Ortsvereins nach der Schussabgabe. Von links sind zu sehen: Vorsitzender Thorsten Wehner MdL, Josef Schwan, im Hintergrund Betreuer Martin Theis, Waldemar Roos und Thorsten Siefert. Ganz rechts steht Betreuer Egon Bourtscheidt.
Veroeffentlicht am_Datum 10.07.2008
KommunalesMitgliederversammlung des OV Wissen
SPD-Ortsverein Wissen
Der SPD-Ortsverein Wissen hatte zu einem Vortrag zum Thema "Weinbau an der Sieg?" eingeladen. Dies erscheint ob des Klimawandels gar nicht so abwegig, so Vorsitzender Thorsten Wehner bei der Begrüßung. Eine Ortsbezeichnung wie "Wingertshardt" deutet daraufhin, dass dort schon vor geraumer Zeit Weinreben gezüchtet worden sein könnten, fügte die ehemalige Hövelser Ortsbürgermeisterin Edeltrud Ottersbach an. Konkrete Beweise dafür liegen jedoch nicht vor. Leider sagte der Referent aber kurzfristig ab. So konnte man sich ganz dem Prozedere zu Delegiertenwahlen für vier verschiedene Positionen widmen. Als Delegierte für die Kreiskonferenz zur Wahl der Delegierten für die Landesvertreterkonferenz zur Aufstellung der SPD-Landesliste für die Bundestagswahl beispielsweise wurden bestimmt: Petra Wehner, Eda Jahns, Karin Tomassilli, Elisabeth Siefert, Thorsten Wehner, Josef Schwan, Sebastian Bläser, Frank Hasselbach und Heinz Jahns. Mit fast demselben Personal gingen die Abstimmungen für die Kreiskonferenz zur Aufstellung der SPD-Kreistagsliste über die Bühne. Abschließend nominierte man die Delegierten für die Kreiskonferenz zur Wahl der Delegierten zum Europa-Landesparteitag. Zwischen den einzelnen Wahlgängen bat Thorsten Wehner um eine rege Beteiligung an den künftigen Wahlen. Jedoch sei es nicht ganz einfach, die eigenen Listen zu füllen: "Manche Leute lassen sich lieber für freie als für Parteilisten ansprechen". Bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr solle man sich auch für Parteilose öffnen, lautete ein Vorschlag aus der Versammlung. Zum Thema "Kulturhalle" und deren Mitfinanzierung durch die Ortsgemeinden merkte Wehner an, seine Fraktion hätte sich für eine Trägerschaft der gemGmbH gleichermaßen durch Stadt und Verbandsgemeinde eingesetzt. Außerdem wolle man sich für eine bessere Finanzausstattung der Ortsgemeinden stark machen. Erfreulich sei ferner, dass die schon vor zwei Jahren von seiner Partei angeregten längeren Öffnungszeiten der Kindergärten jetzt
endlich in ein Gesamtkonzept einfließen. Auch sprach sich die Versammlung für den Erhalt der Siegbrücke bei Kleehahn zumindest für den Fußgängerverkehr aus. Bei einem Abriss müsste das an der Brücke befestigte Kanalrohr für viel Geld in die Sieg verlegt werden. Dazu kämen eine neue Pumpstation und weitere Aufwendungen.
Vielleicht könnte ein Gegenrechnen der Kosten die zuständigen Stellen zum Einlenken bringen, hoffte Wehner. Josef Schwan als Vorsitzender der SPD-Verbandsgemeindefraktion fügte an, leider sei ihm die Stellungsnahme des Gemeinde- und Städtebunds über die Besitzverhältnisse immer noch nicht zugänglich gemacht worden. Erst am vergangenen Sonntag beteiligte sich eine Mannschaft der Wissener Genossen am Stadtpokalschießen des heimischen Schützenvereins. Zum Abschluss appellierte der Ortsvereinsvorsitzende noch einmal an alle Parteifreunde, potentielle Mitglieder anzusprechen: "Nur so können wir unsere politischen Ziele zum Wohl der Allgemeinheit erreichen".
Quelle Mitteilungsblatt "Wissen was läuft"
Veroeffentlicht am_Datum 03.07.2008
