Reine Kosmetik und nichts weiter

Jusos

Zu der Einigung von Schwarz-Gelb zum Schonvermögen und bei sittenwidrigen Löhnen erklärt der stellv. Vorsitzende der Jusos Minden-Lübbecke Jens Vogel:

Zum Beginn der schwarz-gelben Bundesregierung soll es erst einmal kleine Geschenke für die Bezieher von Hartz4-Leistungen geben, damit man sich das Label “Koalition der soziale Kälte” abstreifen und sich als “Koalition der guten Taten” präsentieren kann.

Sicherlich handelt es sich mit der Erhöhung der Schonvermögensgrenze um eine richtige und notwendige Korrektur an den Hartz-Gesetzen. Gleichzeitig beseitigt sie die Probleme aber nur zum Schein. Denn es werden nur 0,5 Prozent der ALG II Anträge wegen eines zu hohen Vermögens abgelehnt.

Der Grund dafür ist banal, denn die Menschen, die in Arbeitslosigkeit fallen, stammen zumeist auch vor ihrer Erwerbslosigkeit nicht eben aus den Schichten, die überhaupt die Möglichkeit haben, sich ein Vermögen aufzubauen. Wer also etwas für die Alterssicherung und gegen Altersarmut der Menschen aus den mittleren Einkommensgruppen und Arbeitslosen tun möchte, der müsste eher überlegen, wie die gesetzliche Rentenversicherung gestärkt werden kann, alles andere wäre nur reine Kosmetik.

Auch beim Thema “sittenwidrige Löhne” betreibt Schwarz-Gelb reine Augenwischerei, denn es wird keine richtige Lohnuntergrenzen geben und Hungerlöhne werden damit sogar legalisiert, wenn diese bis zu 30 Prozent unter den branchenspezifischen Lohn liegen. Nach der schwarz-gelben Logik wären damit Löhne von 2,00 Euro die Stunde bei Frisören, die im Osten zwischen 3 und 4 Euro verdienen, nicht sittenwidrig.

Wer wirklich etwas gegen Armut trotz Arbeit tun will, darf sich nicht weiter gegen einen flächendeckenden Mindestlohn von 7,50 Euro sperren, anstatt sich weiter zum Komplizen der lohndrückenden Arbeitgeber zu machen, indem Hungerlöhne toleriert und zur Lasten der Allgemeinheit mehr Gelder für ergänzendes ALG II aufgebracht werden muss.

Schwarz-Gelb betreibt momentan reine Symbolpolitik, um sich bis zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl im kommenden Jahr zu retten, um damit eine möglichen Wiederwahl von Jürgen Rüttgers als Ministerpräsident und einer schwarz-gelben Machtbasis im größten Bundesland nicht zu gefährden.

Das dicke Ende kommt noch!

 

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"Risiko Schwarz-Gelb"

 

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News der NRWSPD

Gerda Kieninger erneut zur AsF-Landesvorsitzenden gewählt

Die SPD-Landtagsabgeordnete Gerda Kieninger aus Dortmund ist auf der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)am Samstag in Mülheim zum dritten Mal zur Landesvorsitzenden gewählt worden. Zu ihren drei Stellvertreterinnen wurden die SPD-Landtagsabgeordneten Ulla Meurer aus Heinsberg und Helga Gießelmann aus Bielefeld sowie das AsF-Mitglied Bergit Fleckner-Olbermann aus Düsseldorf gewählt.

"Die schwarz-gelbe Landesregierung hat in den letzten Jahren mehrfach die Position der kommunalen Dienstleister geschwächt. Die Änderung der Gemeindeordnung, das Sparkassengesetz und die Wasserverbändegesetze sind dafür traurige Beispiele."

Die SPD hat mit dem ‚Rettungsschirm für Kommunen‘ einen konkreten Maßnahmenkatalog zur Unterstützung der Städte und Gemeinden vorgelegt. Darin sind direkte Hilfen von zwei Milliarden Euro vorgesehen.

Im Gegensatz dazu hat Herr Rüttgers den Kommunen in NRW seit Amtsantritt insgesamt 3,1 Milliarden Euro gekürzt oder vorenthalten.

Es herrscht Panik auf der schwarz-gelben Titanic. Während sich die FDP an diesem Wochenende in die Wagenburg nach Berlin verzogen hat, geht Jürgen Rüttgers auf Jürgen Rüttgers los.

Offensichtlich haben die aktuellen Umfragen, die keine Mehrheit für CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen mehr sehen, so viel Panik bei der CDU ausgelöst, dass Rüttgers sich von sich selbst distanziert.

Die 7. Station der Initiative TatKraft führte Hannelore Kraft an den Mittelrhein nach Aachen. Um 7.00 Uhr war Arbeitsbeginn in der Medizinisch-Geriatrischen Rehabilitationsklinik des Luisenhospitals Aachen. Das hieß zunächst für Hannelore Kraft früh aufstehen. Um 4.15 Uhr klingelte bereits der Wecker. Anziehen, Frühstücken, die erste Post erledigen, Akten durchlesen standen am frühen Morgen auf der Liste, bevor es auf die Autobahn nach Aachen ging.

 

News vom "Roten Team"

Der Wahlabend entwickelte sich in Minden-Lübbecke und in Herford teilweise zu Wahlkrimis.
Im Wahlkreis Minden-Lübbecke I zeichnete sich schnell ein deutlicher Trend gegen die SPD und ihren Spitzenkandidaten Achim Post ab und für den CDU-Kandidaten Steffen Kampeter ab. Im Wahlkreis Minden-Lübbecke-Herford II dagegen war bis zur letzten Minute das Rennen um das Direktmandat spannend.
Als die letzten

Zum Ausgang der Bundestagswahl erklärt der stellv. Vorsitzende der Jusos Minden-Lübbecke Jens Vogel:
Das Ergebnis lässt sich nicht schön reden: Es ist dramatisch für die Sozialdemokratie in Deutschland und kein Ausrutscher, sondern ein weiterer Tiefpunkt in der Reihe von schlechten Wahlergebnissen.
Die Fehler wurden nicht von den Kandidaten und Parteigliederungen vor Ort gemacht, sondern auf der

Die letzte Kundgebung mit Frank-Walter Steinmeier in diesem Wahlkampf. Sechzehn Stunden vor Öffnung der Wahllokale begeisterte der SPD-Kanzlerkandidat 6.500 Menschen im lippischen Detmold, seiner Geburtsstadt. Unterstützt wurde Steinmeier und Steinbrück von den Jungen Teams aus der gesamten Region OWL.
Volksfeststimmung in Detmold: “Dieser Wahlkampf konnte nicht zu Ende gehen, bevor ich hier gewesen bin”, drückte Steinmeier

27.09.2009 09:19
Letzte 24h-Aktionen.
Am Samstag drehten die SPD-Bundestagskandidaten Achim Post und Stefan Schwartze mit den Jungen Teams noch einmal auf. Überall im Kreis Minden-Lübbecke und Kreis Herford mit Bad Oeynhausen waren die Kandidaten mit den Jusos und der SPD unterwegs.
An mehreren Ständen kamen die Kandidaten mit den Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch und auch die Jusos waren mit

 

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