<![CDATA[SPD Ginnheim]]> http://spdnet.sozi.info/hessen/ff-main/ginnhe de <![CDATA[Veranstaltung mit Karsten Voigt zur Wahl in den USA]]> Die Ortsvereine Ginnheim, Eschersheim und Dornbusch sowie unser frischgebackener Landtagsabgeordneter Turgut Yüksel laden alle Interessierten ganz herzlichen ein:

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Wed, 12 Mar 2008 07:48:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/hessen/ff-main/ginnhe/index.php?nr=4544http://spdnet.sozi.info/hessen/ff-main/ginnhe/index.php?nr=4544
<![CDATA[Infobrief Dezember 2007]]> Meine Biografie:

Ich kam am 2. 9. 1956 in Pülümür/Türkei zur Welt. Aufgewachsen bin ich in Istanbul, ehe ich dann meinen Eltern meiner oppositionellen Aktivitäten wegen nach Ulm folgte. Dort vermisste ich das Leben in der Großstadt, das ich schließlich durch meinen Wechsel nach Frankfurt im Jahr 1978 wieder gefunden habe. Den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Willkür und für Meinungsfreiheit und Demokratie nahm ich auch in Frankfurt wieder auf: Ich trat im Dezember 1980 in einen 46tägigen Hungerstreik, um die Öffentlichkeit auf das Unrechtsregime in der Türkei aufmerksam zu machen und zu einer harten Haltung gegen die türkische Militärdiktatur zu bewegen. Wegen meiner oppositionellen Haltung war es mir von 1980 bis 1987 nicht möglich in meine alte Heimat zu reisen, um Freunde und Verwandte zu besuchen.

Mir wurde nach einiger Zeit bewusst, dass ich mich nicht ausschließlich der Zustände in der Türkei wegen politisch engagieren wollte, sondern mich auch in der Bundesrepublik für meine politischen Ziele und Ideale einsetzen sollte: mein Kopf sollte auch dort sein, wo meine Beine sind. Dabei war mir immer klar, dass meine politische Heimat nur die SPD sein kann, denn sie hat sich stets aktiv für die Rechte der Vielen und gegen die Privilegien der Wenigen eingesetzt. Darüber hinaus war es die SPD, die sich um den Aufbau demokratischer und sozialer Strukturen in anderen Ländern (Spanien, Portugal, Griechenland) verdient gemacht hat.

Deshalb trat ich 1981 in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein. Politisch aktiv zu sein, und für seine Überzeugungen einzustehen, bedeutet für mich, in der Gesellschaft verankert zu sein und Verantwortung über Parteiämter hinaus zu übernehmen. Lange bevor Grüne Politiker (die heute zu Wahlboykotten aufrufen) den Multikulturalismus auf ihre Fahnen schrieben, habe ich gemeinsam mit anderen Initiativen gegründet, die der Verständigung zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten dienen.
Der von mir 1981 mitgegründete Verein SAZ- Rock e.V. ist ein gutes Beispiel dafür : Menschen verschiedener Kulturen spielen gemeinsam Musik, Fußball, führen Theaterstücke auf, trainieren Bewerbungsgespräche oder feiern gemeinsam Feste der jeweils anderen Kultur. Dadurch entsteht häufig mehr an Verständnis und Zusammenhalt in unserer Stadt als durch Aufsätze von Soziologen oder Podiumsdiskussionen von �Experten�. Wer die Gesellschaft verändern will, der darf nicht im �eigenen Saft� schmoren, sondern muss raus � dahin nämlich, wo Menschen leben und arbeiten. Daran habe ich mich stets gehalten, und diese Maxime gilt für uns GenossInnen genauso wie für MigrantenInnen in unserer Stadt.

Seit 1996 habe ich den deutschen Pass, denn mir ist es wichtig mitzuentscheiden, wer unsere Partei in Land- und Bundestag vertreten darf und mir ist es wichtig, neben den Pflichten auch alle Rechte eines Bundesbürgers beanspruchen zu können.

Nach einem sehr guten Abschluss als Diplomsoziologe und Volkswirtschaftler bin ich seit 1991 Referent des Frankfurter Jugendringes. Hier möchte ich vor allem drei Projekte herausgreifen: Ich habe als verantwortlicher Referent die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank e.V. mitgegründet, veranstaltete fünf Jahre lang das Projekt �Word up HipHop Contest" und organisiere seit fünf Jahren die Parade der Kulturen. Ich denke diese Projekte haben mitgeholfen Frankfurt, weit über unsere Stadt hinaus, zu einem Ruf der Toleranz und der Verständigung zu verhelfen.

An dieser Stelle ist es mir wichtig zu betonen: Man darf Intoleranz nicht mit Toleranz begegnen. Um dieser Ansicht Gehör zu verschaffen und im Interesse aller hier lebenden Menschen eine Grenze zwischen dem Islam und dem Islamismus (Fundamentalismus) zu ziehen, gründete ich eine Initiative von säkularen Bürgerinnen und Bürgern muslimischer Herkunft in Hessen. Das Ziel der Initiative ist die strikte Trennung von Religion und Staat, die entschiedene Ablehnung der Politisierung der Religion und der Gewaltanwendung im Namen der Religion sowie die uneingeschränkte Akzeptanz der demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Für mich gilt: �Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden� und demokratische Rechte sind nicht teilbar, sondern stehen jedem Menschen zu.

Seit 1997 bin ich Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt und migrations- und integrationspolitischer Sprecher der SPD- Fraktion.

2001 haben mich die Frankfurterinnen und Frankfurter von Platz 19 auf der Liste auf Platz 9 und 2006 von Platz 10 auf Platz 7 panaschiert. Mit einem engagierten Wahlkampf kann es also klappen: nach Wiesbaden � direkt!

Unterstützen werden mich dabei meine Frau Silke, mit der ich seit 1990 verheiratet bin und unsere beiden Söhne, Sinan und Louis Cem.

Turgut Yüksel

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Sat, 29 Dec 2007 03:29:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/hessen/ff-main/ginnhe/index.php?nr=4047http://spdnet.sozi.info/hessen/ff-main/ginnhe/index.php?nr=4047