Die Ausübung der Kunst ist ein großer Teil meines Ichs; es ist mir die Luft, in der ich atme.
[Clara Schumann (1819-1896), geb. Wieck, deutsche Pianistin und Komponistin]
Die Ausübung der Kunst ist ein großer Teil meines Ichs; es ist mir die Luft, in der ich atme.
[Clara Schumann (1819-1896), geb. Wieck, deutsche Pianistin und Komponistin]

Eine starke Mannschaft unterstützt den Vorsitzenden
Horst Wetzel führt die SPD Gorxheimertal
Mit Horst Wetzel an der Spitze geht die SPD Gorxheimertal in die Zukunft. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Wetzel einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls einstimmig wählten die Sozialdemokraten Frank Kohl zum stellvertretenden Vorsitzenden.
Im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Arbeitsgruppe ENERGIE und UMWELT besichtigte der SPD-Ortsverein das Großkraftwerk Mannheim.
Unter Führung des langjährigen Mitarbeiters Dipl.-Ing. Helmut Wetzel wurde ein Kraftwerksblock genauer unter die Lupe genommen. Schon allein der äußere Eindruck der Kraftwerks-Anlage macht die Dimension der Energieerzeugung deutlich.
Jährlich werden 1500 Megawatt Strom produziert, der über die Strombörse gehandelt wird. Es ist damit eines der größten und modernsten Steinkohle-Kraftwerke Deutschlands. Eine Besonderheit des Mannheimer Kraftwerks ist die Koppelung mit der Fernwärmetechnik.
Aber obwohl große Mengen Abwärme in das Mannheimer Fernwärmenetz geliefert werden, wird dennoch ein erheblicher Teil der Abwärme in den Rhein geleitet.
Der Kraftwerkstyp entscheidet auch über weitere Besonderheiten:
Welche Abfallprodukte fallen an?
Welche Transportleistungen sind notwendig, um den Energieträger heranzuschaffen?
Welche Nebenfolgen werden dadurch ausgelöst (z.B. beim Erzeuger, oder am Standort)?
Täglich werden Schiffsladungen Steinkohle, vorwiegend aus dem Ausland (Südafrika) in Mannheim angelandet. Die Lage des Kraftwerks direkt am Rhein ist dafür ideal. Die gigantische Technik erfordert allerdings ein ausgeklügeltes und kostspieliges System für den Betrieb und die Entsorgung der Abfallprodukte.
Zur Reduzierung der Luftschadstoffe sind modernste Filteranlagen im Einsatz. Dadurch können Schadstoffemmissionen minimiert werden. Allerdings CO2 wird dennoch in großen Mengen (XXX) in die Luft abgegeben.
Der Kraftwerksblock ist allein 100 Meter hoch (umbauter, begehbarer Raum mit den Verbrennungsräumen, den Turbinen und Generatoren und den Filteranlagen) und davon gibt es in Mannheim 8 – ein 9. Block ist in Planung.
Der Bau eines neuen Kohlekraftwerk-Block ist aber inzwischen ein heißes Eisen! Die Diskussion über eine zukunftsfähige Energieerzeugung angesichts der Klimasituation macht auch vor dem traditionsreichen Mannheimer Kraftwerk nicht halt.
Helmut Wetzel konnte zwar überzeugend den Sinn eines neuen Blocks darlegen (ältere Blocks werden dafür stillgelegt, die Technik wäre auf dem neuesten Stand, Kohle weiterhin konkurrenzlos billig und als Grundlast in den nächsten Jahren unverzichtbar ...).
Aber die Kritiker dieser Energiepolitik werden immer lauter: Großkraftwerke haben zu hohe Verluste bei Produktion und Verteilung. Der Gesamtwirkungsgrad ist nicht optimal
Für die Tal-Genossen und insbesondere die SPD- AG ENERGIE war es ein sehr informativer Abend vor Ort und ein weiterer Ansporn über alternative Energieerzeugung intensiv nachzudenken!
Man war sich einig, dass man mit der vor einigen Jahren angestoßenen Initiative zum Thema „alternative Energien“ auf dem richtigen Weg ist. (HS)
Veröffentlicht am 21.04.2008
Jeder einzelne SPD-Wandersmann setzte seine 640 Muskeln ein und brachte seine roten Blutkörperchen auf Trapp. Die beiden „SPD-Wanderwarte“ Heinz und Karl hatten wieder eine wunderschöne Wegstrecke zu Recht gesteckt und auch für das notwendige Wetter gesorgt. Nachdem die Talemer-SPD’ler ihr Etappenziel zur Mittagszeit erreicht hatten, konnten sich alle erst einmal stärken, bevor es nach ein paar netten Stunden wieder auf Heimreise gehen sollte. Am Ende waren wirklich alle Muskeln, selbst der noch so kleinste Lachmuskel, aktiviert. (hex)
Veröffentlicht am 04.05.2008
Im Ratssaal des Rathauses in Gorxheimertal fand eine weitere Infoveranstaltung der SPD zum Thema "Demographischer Wandel in unserer Gesellschaft" statt. Referent Peter Denger, ein erfahrener Kommunalpolitiker und mit dem Sachthema "demographischer Wandel" bestens vertraut, untergliederte seinen Vortrag in drei Bereiche.
"Viele hierzulande denken, das ist ja weit weg und tangiert uns nicht sonderlich. Weit gefehlt"
Denger erklärte zunächst, mit welcher Geschwindigkeit die Weltbevölkerung wachse und dass dieses Bevölkerungswachstum fast ausschließlich in Schwellenländer und Ländern der dritten Welt stattfinde. "Viele hierzulande denken: nun das ist ja weit weg und tangiert uns nicht sonderlich. Weit gefehlt, allein in Algerien sind 60 Prozent der Bevölkerung unter 25 Jahren", erklärte Denger. Die wirtschaftlichen Aussichten im eigenen Staat seien unzureichend und der Sprung in die EU nicht weit. "Wir sehen heute schon, was dies für Mittelmeeranrainerstaaten wie Spanien, Frankreich und Italien und damit auch für uns, bedeutet", sagte Denger.
In Bezug auf die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland bis zum Jahre 2050 gebe es unterschiedliche Szenarien. Aber unabhängig davon, ob man eine schwache oder stärkere Zuwanderung mit einrechne, eine Tatsache bleibe: Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft. Heute kämen drei Arbeitnehmer für einen Rentner auf, in 25 Jahren zahlten zwei Beitragszahler einen Rentner - so die landläufige Meinung.
"Da wir aber gut 20 Millionen Altersrentner haben und nur knapp 40 Millionen Beitragszahler, kann man deutlich sehen, dass das Verhältnis schon heute 2:1 ist. Wenn wir so weiter machen würden, wären wir in 25 Jahren bei einem Verhältnis von 1:1. Welche Probleme das bringt, dürfte klar sein", sagte der Referent weiter.
Zur Entwicklung der Bevölkerung in Gorxheimertal zeigte Denger auf, dass die Einwohnerzahl der Gemeinde von 1996 von 4263 Einwohnern bis zum 31. Dezember 2006 auf 4092 Einwohner, also um 171 Einwohner, gesunken ist. Ein weiteres Beispiel, was in nächster Zeit Auswirkungen auf Kindergärten, Schulen aber auch auf die Vereine haben werde, seien die Geburten in Gorxheimertal. So seien von 1995 bis 2000 268 Kinder geboren worden, von 2001 bis 2006 aber nur 192 Kinder und somit 76 Kinder weniger - innerhalb von sechs Jahren.
Auf diese Entwicklung müssten sich die Kommune sowie die Vereine, Schulen und Kirchen einstellen. Ein weiteres Phänomen sei die Entwicklung an Wohnfläche pro Einwohner. Hier gebe es Tendenzen, dass sich ganze Straßen langsam entvölkerten, die Kommune aber trotzdem für "alle" die Ver- und Entsorgung aufrechterhalten muss.
Zum Abschluss seines Vortrages betonte Denger, dass er keine politischen Lösungen vorschlagen könne und wolle. Doch die Bevölkerung sei aufgewacht. So gebe es immer mehr Lösungsansätze, wie der "Krieg der Generationen" vermieden werden könne.
In seinem Schlusswort unterstrich SPD-Vorsitzender Horst Wetzel, dass die SPD-Fraktion Gorxheimertal Erkenntnisse aus dieser Entwicklung in ihre kommunalpolitische Arbeit einbringen wird.
Veröffentlicht am 30.04.2008
Gleichstellung noch nicht verwirklicht
Anlässlich der kabarettistischen Lesung veranstaltet von der AsF Laudenbach
Laudenbach. Zitate und Lesungen aus dem Buch "Das Eva-Prinzip" hätten für einen unterhaltsamen Satire-Nachmittag gereicht. Doch das Frauen-Team aus der schwäbischen Alb setzte bei der Veranstaltung der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) zum internationalen Frauentag "noch einen drauf"! Durch Zitate von Politikern, Historikern und Frauenrechtlerinnen machten sie die teilweise abstrusen Ansichten des umstrittenen Buches der Ex-Moderatorin Eva Herrmann sehr drastisch deutlich – ganz zum Amüsement und zur Freude der rund 70 Besucher im evangelischen Gemeindezentrum.
Kabarettistisches Fazit: Durch herzliches Gelächter kann man sehr wohl Bücher kommentieren, die Frauen eine Rolle als liebevolles Heimchen am Herd und den Männern den Part des triebgesteuerten Machos zuweisen. AsF-Vorsitzende Ulli Schweizer konnte als ganz besonderen Gast Ute Vogt, die Landesvorsitzende der SPD, begrüßen. In ihrem knappen Grußwort machte Ute Vogt deutlich, dass eine echte Gleichstellung der Frau trotz der Fortschritte seit der Einführung des Frauen-Wahlrechtes im Jahr 1918 noch nicht verwirklicht sei. Sie warnte davor, die Zeit zurückzudrehen und die hart von Müttern und Großmüttern erkämpften Rechte der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben aufzugeben. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer schaffen. Zum zehnten Male, so Ulli Schweizer, feiere die AsF in Laudenbach den internationalen Frauentag mit einer attraktiven Kulturveranstaltung. Der Gedenktag habe seine Bedeutung nicht verloren, da die aktuelle Debatte um eine "Herdprämie" bereits beginne, die Position der Frau in der Gesellschaft auf eine "Mutter-Rolle" zu reduzieren. Ihr besonderer Dank galt nicht nur den vielen Helfern, sondern auch den "politischen" Gästen der Veranstaltung, MdL Hans-Georg Junginger, SPD-Ortsvereinsvorsitzendem Hans-Jürgen Moser, Kreisrätin Irmgard Hierholzer und SPD-Ortsvereinsvorsitzendem Horst Wetzel aus Gorxheimertal.
Ein opulentes Kuchen-Buffet rundete den Nachmittag im Gemeindezentrum ab und machte die Veranstaltung wieder zu einem Tag, der in Erinnerung bleiben wird. gis
Quelle: WN vom 05.06.2008
Veröffentlicht am 06.03.2008
05.05.2008 17:12 CSU-Steuerkonzept: Seriöse Politik sieht anders aus
Mit der haushaltspolitischen Realität in Deutschland hat solch ein bajuwarischer Wunderglaube nichts zu tun - im Gegenteil:.....
05.05.2008 17:11 Pure Wahltaktik bei der CSU
Das Steuerkonzept der CSU mit Steuerausfällen von insgesamt 28 Milliarden Euro ist unseriös. Steuerausfälle dieser Größenordnung sind für die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen nicht verkraftbar.
05.05.2008 17:10 Neuregelung
Am 1. Mai tritt auch der letzte Teil des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts auf Verbraucherinformation (VIG) in Kraft.
05.05.2008 17:08 Gemeinsame Verantwortung und Zukunft …
Wir stehen in dieser Tradition und suchen verstärkt den Dialog auch mit den neuen demokratischen und an unseren freiheitlichen Werten orientierten linken Kräften in Lateinamerika und der Karibik.
04.05.2008 14:12 Bahnreform kommt
Die Deutsche Bahn wird noch in diesem Jahr teilweise privatisiert. Darauf hat sich die große Koalition geeinigt. Nach langen Verhandlungen verständigten sich die Spitzen von SPD und Union am Montagabend in Berlin auf einen Börsengang. Kurt Beck sagte dazu, damit sei aber der “Endpunkt der Privatisierung” erreicht. “Wir bleiben bei dieser klaren Aussage.”
Wie der SPD-Vorsitzende
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