Ich freue mich, dass Sie sich für mein Informationsangebot interessieren. Seit 1998 vertrete ich den Münchner Osten (Stimmkreis 102) im Bayerischen Landtag. Zunächst als einfaches Mitglied, später als stellvertretender und seit November 2008 als Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport. In dieser Funktion engagiere ich mich insbesondere für ein gerechteres und besseres Bildungssystem in Bayern. Für eine umfassende Reform des Bildungwesens, das die individuelle Förderung eines jeden Kindes nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ermöglicht.
Sie finden auf diesen Seiten eine aktuelle Dokumentation meiner politischen Arbeit, die bildungs- und schulpolitischen Konzepte der SPD-Landtagsfraktion sowie zahlreiche interessante Links und Informationen rund um das wichtige Thema Schule und Bildung. Über Ihre Meinung und Rückmeldung würde ich mich freuen. Über´s Weitersagen natürlich auch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Hans-Ulrich Pfaffmann, MdL
Hans-Ulrich Pfaffmann: Kultusministerium sollte nach großer Verwirrung vor allem im Nürnberger Raum Schlussstrich ziehen
"Keine Repressalien für Demoteilnehmerinnen und -teilnehmer", hatte die SPD-Landtagsfraktion kürzlich in einem Dringlichkeitsantrag unter Federführung ihres bildungspolitischen Sprechers Hans-Ulrich Pfaffmann gefordert. Er verlangte von der Staatsregierung, die Schulleiter und Schulleiterinnen aufzufordern, von Disziplinarmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler abzusehen, die an den Demonstrationen Mitte November in München und Nürnberg teilgenommen haben.
250 Verweise sind inzwischen an zwölf Schulen in der Metropolregion Nürnberg ausgesprochen worden. Für den SPD-Bildungssprecher ist die unterschiedliche Behandlung völlig unverständlich: Manche Schulleiter verteilen strenge Verweise, andere wiederum sehen davon ab.
Nicht nachvollziehen kann Pfaffmann, wenn sich das Kultusministerium aus der Verantwortung stiehlt und die Schulen für zuständig erklärt. Andererseits weist aber das Kultusministerium die Schulen in einem Schreiben (liegt der SPD-Fraktion vor) auf die Rechtslage und die Unzulässigkeit der Schülerdemo hin.
Pfaffmann: „Um diese Verwirrung für die Schulen aufzulösen, sollte das Kultusministerium den pädagogischen Aspekt der Schulerdemos sehen und die Schulleiter anweisen, die Verweise zurückzuziehen. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler verdient großen Respekt. Gerade in einer Zeit, in der wir oft beklagen, wie wenig Jugendliche sich ihrer gesellschaftlichen und demokratischen Verantwortung bewusst sind, ist dies ein gutes Zeichen. Sie sind bereit, sich für ihre Ziele einzusetzen, dafür zu kämpfen und auf die Straße zu gehen. Das verdient ein dickes Lob und keinen verschärften Verweis."
Veröffentlicht am 26.11.2008