Die Diskussion um die geplante Bebauung des Glacis zeigt zum wiederholten Mal: Alt-Ingolstadt ist in Gefahr, sein Gesicht zu verlieren. Ohne Gefühl für das kulturelle Erbe der Stadt wird geschliffen und betoniert, dass einem Angst und Bange werden könnten. Die Pläne im Glacis haben jetzt zur Gründung der "Bürger für Ingolstadt" geführt, ein Schritt, den die SPD-Stadtratsfraktion sehr begrüßt.
Von der Stadtspitze ist in dieser Frage nicht viel zu erwarten. Da wird lieber darüber diskutiert, was denn alles zum Glacis gehört und was nicht, als endlich mehr Gefühl für die Schönheiten unserer Stadt zu entwickeln.
Abschreckende Beispiele gibt es zur Genüge: Die misslungene Bebauung des Schlachthofgeländes, der Abriss des geschichtsträchtigen Nordbahnhofs, die ungezügelte Bebauung alter Wohnviertel und, und, und.
So darf es nicht weitergehen. Den "Bürgern für Ingolstadt kann man nur wünschen, dass ihre Initiativen Erfolg haben. Wir Sozialdemokraten werden sie dabei nach Kräften unterstützten, unserseits aber auch im Stadtrat weiter um unser schönes Alt-Ingolstadt kämpfen.
Achim Werner MdL, Fraktionsvorsitzender
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Veröffentlicht von Hans-Joachim Werner am 11.03.2010