Am 30. November des vergangenen Jahres hatte die SPD Ober- und Unterhaunstadt zu einem Infoabend unter dem Motto „Stau im Norden?“ eingeladen. Dabei haben Frau Preßlein-Lehle, Stadtbaurätin, und Herr Scherer, Baureferent, die Bürgerinnen und Bürger im Norden Ingolstadts über die geplanten Umbaumaßnahem an der Marktkaufkreuzung und den Anschluss des Schneller Wegs informiert. Viele Anwesende, auch die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion, äußerten ihre Bedenken.
Nicht angesprochen wurden an diesem Abend die Buslinien der INVG, die von den Baumaßnahmen nicht unberührt bleiben werden. Der SPD-Ortsverein Ober- und Unterhaunstadt hat nun ein Konzept entwickelt, das den neuen Gegebenheiten und vor allem den Bedürfnissen der Ingolstädterinnen und Ingolstädter gerecht wird. Betroffen sind folgende INVG-Linien: 30, 31, 41, 9221, 9226, N4, N5 und N6.
„Kernpunkte des Konzepts sind Haltestellen am Marktkauf und eine Verbesserung des Angebots im Nordosten.“, sagt der Vorsitzende Johannes Picker. „Die Veränderung können ohne großen Aufwand und ohne Qualitätsverlust in das bestehende System eingearbeitet werden.“, so Picker weiter. Schon länger kämpft der Ortsverein für eine Anbindung des Marktkaufs an das INVG-Netz. „Das ist die Chance, unseren Vorschlag umzusetzen.“, ist der Ortsverein überzeugt. Der Marktkauf bildet die einzige Möglichkeit, gerade für die Oberhaunstädter, sich mit Lebensmittel zu versorgen.

Es ist den Genossen aus Ober- und Unterhaunstadt wichtig, dass ihrer Vorschläge noch vor der endgültigen Beschlussfassung auf dem Tisch liegen und diskutiert werden. Es müssten nämlich Haltemöglichkeiten am Marktkauf mit in die Planung aufgenommen werden.
Johannes Picker und die Genossen aus Ober- und Unterhaunstadt sind davon überzeugt, dass ihre Vorschläge realisierbar sind. Aus diesem Grund wollen sie die politischen Entscheidungsträger der Stadt Ingolstadt von ihren Ideen überzeugen, um so den politischen Willen schaffen, das Konzept umzusetzen.
.
Veröffentlicht von SPD-Oberhaunstadt am 05.01.2012