SPD-Ortsverein Ludwigsstadt SPD-Ortsverein Ludwigsstadt http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw 2008-08-04T00:25:00+02:00 WebsoziCMS www.jusos-coburg-kronach.de AKTUELL-NEU-ATUELL-NEU Hiermit möchten wir Sie auf die neue Homepage des Juso - Unterbezirks Coburg - Kronach aufmerksam machen. Unter www.jusos-coburg-kronach.de finden Sie Termine, Presseartikel und Stellungnahmen zu verschiedenen Themen, Berichte über unsere Aktivitäten, Informationen zur neuen Vorstandschaft und Bilder vergangener Veranstaltungen. Schauen Sie einfach mal vorbei...! 2008-08-04T00:25:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=11003 Verabschiedung Gert Bayerleins Gert Bayerlein ist „Altbürgermeister“ Das ehemalige Ludwigsstadter Stadtoberhaupt erhielt die Bürgermedaille in Gold. Bürgermeister Timo Ehrhardt blickte auf die erfolgreiche Arbeit Bayerleins in fast fünf Jahrzehnten. „Wenn wir heute Gert Bayerlein verabschieden, dann ist das ein ganz klein wenig so, als würden wir ein Stück Ludwigsstadt verabschieden“, sagte Bürgermeister Timo Ehrhardt am Sonntag. In feierlichem Rahmen erhielt Gert Bayerlein in der Hermann-Söllner-Halle auf Grund seiner großartigen Leistungen für die Stadt die Bürgermedaille in Gold und er darf sich ab sofort auch mit dem Titel „Altbürgermeister“ schmücken. Gert Bayerlein war 24 Jahre Bürgermeister, zuvor 25 Jahre als Angestellter bei der Stadt tätig. „Was Du einmal für richtig erkannt und verinnerlicht hast, das wolltest Du auch umsetzen, zielstrebig, geradeaus und möglichst im Einklang mit allen Beteiligten“, hob Timo Ehrhardt die Vorzüge seines Amtsvorgängers hervor. Dazu gehörten zudem auch politische Beschlagenheit und Zuverlässigkeit, ebenso wie Fleiß, Geselligkeit und Humor. „Du wurdest vier Mal in Direktwahlen gewählt, alle Wahlen hast Du mit Bravour gemeistert. Hatten wir in den vergangenen 24 Jahren bereits drei Bundeskanzler, so hatten wir in derselben Zeit nur einen Bürgermeister in Ludwigsstadt“, verdeutlichte Timo Ehrhardt. „Ludwigsstadt und Gert Bayerlein bildeten für lange Zeit eine feste und selbstverständlich gewordene Einheit“. Gute Beziehungen Danach gab er einen kurzen Abriss über das Wirken seines Amtsvorgängers, „Denn alle Deine Aktivitäten, Dein Geleistetes hier zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen“. Kooperationsbereitschaft habe Gert Bayerlein im Zusammenhang mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze gezeigt und schnell gute Beziehungen zu den Thüringischen Nachbarn aufgebaut. Gert Bayerlein und seine Frau Christa hätten die Märkte zu dem gemacht, was sie seien. Auch die Vereine lagen dem Bürgermeister besonders am Herzen, ebenso wie das Miteinander mit den Bürgern. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Umbau des ehemaligen Amtsgerichtsgebäudes zum neuen Rathaus im Jahr 1994 und die Sanierung des alten Rathauses am Marktplatz. Zum Bau des Alten- und Pflegeheimes habe er als stellvertretender BRK-Kreisvorsitzender vieles beigetragen. Ein Anliegen waren ihm auch die Wirtschaftsförderung und der Kontakt zu den Unternehmen. In Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Ludwigsstadt überreichte Timo Ehrhardt die „Bürgermedaille in Gold“ und ernannte ihn zum „Altbürgermeister“. Quelle: www.fränkischer-tag.de 2008-07-08T00:10:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=10345 Stellvertreter kommen aus der SPD Nach einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der Michaeliskirche konstituierte sich der Stadtrat in Ludwigsstadt unter der Teilnahme vieler Bürgerinnen und Bürger im Sitzungssaal der Stadt. Vor der Vereidigung erwähnte der neu gewählte Bürgermeisters Timo Ehrhardt all seine Amtsvorgänger, welche durch ihre Leistungen vieles für die Stadt Ludwigsstadt erreicht hätten. Er selbst wolle keine Kopie seiner Wegbereiter sein, sondern vielmehr einen eigenen Stil pflegen. Für die anstehenden großen Aufgaben wünsche er sich eine offene und faire Zusammenarbeit. Für ihn gelte es, sich auf das Machbare zu konzentrieren, es anzupacken und umzusetzen. Dafür sei ein gutes Miteinander im Stadtrat erforderlich. Vereidigung Die Vereidigung des neuen Bürgermeisters nahm das älteste Stadtratsmitglied, Hermann Feuerpfeil, vor. Timo Ehrhardt schlug schließlich auch zur Sicherstellung der Amtsgeschäfte vor, weiterhin zwei weitere Bürgermeister zu haben, was von den Ratsmitgliedern einstimmig akzeptiert wurde. Bei der Wahl der Stellvertreter war es jedoch mit der Einigkeit vorbei. Die mit acht Stimmen plus Bürgermeister stärkste Fraktion (SPD) sicherte sich mit jeweils einer Stimme Mehrheit die beiden Stellvertreterposten. So wurde Eva Jahn zur Zweiten Bürgermeisterin und Hubert Bischoff zum Dritten Bürgermeister gewählt. Entscheidung bedauert Während die SPD mit den persönlichen Ergebnissen der Stellvertreter bei der Kommunalwahl argumentierte – beide lagen in der Stimmenzahl hinter dem Bürgermeister –, ging die CSU auf das Gesamtergebnis ein. Ihr Fraktionssprecher Gerhard Rentsch bedauerte, dass es im Vorfeld zu keiner gütlichen Einigung kam und wies auf die erreichten 53 Prozent von CSU und Freien Wählern hin. Nach den beiden Wahlgängen und der Vereidigung sagte der Bürgermeister, dass man die vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht an die beiden Positionen der Stellvertreter festmachen solle. Die SPD-Fraktion schlug, wie in der Geschäftsordnung vorgesehen, als einen weiteren Vertreter des Bürgermeisters Wolfgang Feuerpfeil von der CSU vor, welcher per öffentliche Abstimmung einstimmig gewählt wurde. Arbeitserleichterung Die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes sowie die Gemeindeordnung wurden einstimmig angenommen. Wesentlichste Änderung war dabei, die Möglichkeit der elektronischen Übermittlung für öffentliche Sitzungsunterlagen zu nutzen. Der Bürgermeister wies dabei auf die Arbeitserleichterung hin. Einstimmig wurde der Bürgermeister anschließend als Eheschließungs-Standesbeamter bestellt. Wiederum eine „Kampfabstimmung“ war bei der Besetzung des Jugendbeauftragten notwendig, hier setzte sich ebenfalls der SPD-Bewerber Torsten Hetz mit 9:8 gegen Christopher Traut durch. Nicht wie üblich in nichtöffentlicher Sitzung, sondern auf Wunsch des Bürgermeisters öffentlich wurden auch die besoldungsrechtliche Einstufung des Bürgermeisters und die Aufwandsentschädigungen der weiteren Bürgermeister festgelegt. Ehrhardt sagte, dass dies an das Amt und nicht an die Person gebunden sei, weshalb die Bürger das Recht hätten zu erfahren, wie ihr Bürgermeister eingestuft wird. Auf Vorschlag der Zweiten Bürgermeisterin wird der Bürgermeister künftig eine Stufe niedriger eingestuft als bislang. Darüber hinaus erhält er eine Aufwandsentschädigung von 500 Euro. Die Aufwandsentschädigung für den Zweiten Bürgermeister beträgt 175 Euro, die des Dritten Bürgermeisters 40 Euro. Hinzu kommen pro Vertretungstag 100 Euro. 2008-05-12T15:30:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=9243 Timo Ehrhardt nun auf dem Chefsessel in Ludwigsstadt Ludwigsstadt. Timo Ehrhardt hat vergangenen Freitag den Chefsessel im Rathaus Ludwigsstadt übernommen. Sein Vorgänger Gert Bayerlein überreichte dem 30jährigen im Beisein der Fraktionsvorsitzenden und der Verwaltungsangestellten die Amtskette und –glocke im Bürgermeisterzimmer. Sichtlich gerührt ließ Altbürgermeister Gert Bayerlein bei seiner letzten Amtshandlung die letzten 24 Jahre nochmals Revue passieren. Er habe stets versucht zum Wohle der Bürger der Stadt Ludwigsstadt zu handeln. „Sicher ist mir dies nicht immer geglückt, aber ich denke wir können mit den vergangenen Amtsperioden zufrieden sein.“, so Bayerlein. Seinem Nachfolger wolle er mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein paar Hinweise gab das ehemalige Stadtoberhaupt dem neuen Rathauschef bereits bei der Amtsübergabe mit auf den Weg. Schließlich habe auch er von seinem Vorgänger Louis Welsch einige Tipps mit auf den Weg bekommen. Gert Bayerlein wünschte sich von Timo Ehrhardt einen gradlinigen Kurs auf dem der Mensch aber nicht zu kurz kommen dürfe. „Kompromisse sind unumgänglich um ein gutes Miteinander zu erreichen. Wenn jeder etwas zurücksteckt und seinen Standpunkt nicht aufs äußerste verteidigt, erreicht man einvernehmliche und für alle tragbare Lösungen.“, weiß das ehemalige Stadtoberhaupt. Bürgermeister Timo Ehrhardt dankte Gert Bayerlein für dessen Einsatz zum Wohle der Stadt Ludwigsstadt. Um dies zu würdigen, werde es Ende Mai einen gesonderten Festakt geben. Timo Ehrhardt wünschte sich eine gute Zusammenarbeit in Stadtrat und Verwaltung um die Stadt Ludwigsstadt zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger zu führen. Bereits am 1. Mai signalisierte die Stadtkapelle Ludwigsstadt mit einigen Ständchen am Wohnhaus von Timo Ehrhardt den Beginn seiner Amtszeit. Um 8 Uhr hatten sich zusammen mit den Musikern einige seiner Stadtratskollegen eingefunden um für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates mit Vereidigung des neuen Bürgermeisters und der neuen Stadträte findet am Donnerstag, den 8. Mai um 19.30 Uhr im Sitzungsaal des Rathauses Ludwigsstadt statt. Auch die Wahl der weiteren Bürgermeister steht dabei auf der Tagesordnung. Zuvor wird die neue Amtsperiode um 18.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Michaeliskirche begonnen. Quelle: www.Ludwigsstadt.de 2008-05-05T14:26:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=9070 Verabschiedung von Gert Bayerlein „Hobbys hab‘ ich keine, der Beruf war mein Hobby“, sagt der Ludwigsstadter Bürgermeister Gert Bayerlein auf die Frage, wie er denn ab Mai seine Zeit verbringen will. 49 Jahre war Gert Bayerlein bei der nördlichsten Stadt des Landkreises „beschäftigt“, davon 24 Jahre als Bürgermeister. In wenigen Tagen, genau am 30. April, ist nun offiziell Schluss. „Im September 1959 hab ich als Lehrling in der Stadt angefangen“, erinnert er sich. „Ich hatte mich eigentlich für die ab September 1959 in Kronach eingerichtete seinerzeitige Mittelschule beworben und auch die Aufnahmeprüfung bestanden. Je näher aber der Tag kam, dass ich nach Kronach musste, um so mehr war ich davon überzeugt, dass es ein Fehler war, sich für die Mittelschule zu interessieren.“ Arbeit hat Spaß gemacht Also schauten sich seine Eltern – seine Mutter ist eine waschechte Ludschterin, sein Vater stammte aus Trebgast in der Nähe von Bayreuth – nach einer Lehrstelle um. Der damalige Klassenlehrer und Schulrektor sowie 2. Bürgermeister von Ludwigsstadt, Hermann Bolt, gab seinen Eltern schließlich den Hinweis, dass die Stadt einen Lehrling suche. Gesagt, getan. Gert Bayerlein bewarb sich – und wurde genommen. Es gab damals im ganzen Landkreis nur zwei Verwaltungslehrlinge. Da die Berufsschule keine „Verwaltungsklasse“ hatte, wurden die beiden mit zu den kaufmännischen Berufen gesteckt. Die Fachlehrgänge absolvierten sie über Fernkurse. Niemals nachtragend Wenn er jetzt zurückblickt, spielt viel Wehmut mit. Von seiner Sekretärin Heide Zipfel hat er schon im vergangenen Jahr ein Bandmaß bekommen, auf dem er die Tage abschneiden kann. Doch mit einem Bundeswehrmaßband will er dieses auf keinen Fall vergleichen. „Ich habe die Arbeit geliebt, sie hat mir Spaß gemacht. Ich habe gern mit Menschen Kontakt und konnte so manchen Vereinen helfen. Deshalb hatte ich auch viele Posten in den Vereinen“, sagt er und wird nachdenklich: „Aber ich habe auch versucht, jedem gerecht zu werden. Das war, wenn ich mich selbstkritisch betrachte, vielleicht manchmal ein Fehler. Deswegen bin ich nicht selten in Wackelsituationen geraten. Ich hätte oftmals doch einen strengeren Maßstab anlegen müssen“. Auseinandersetzungen, Disharmonie und Streit sind für ihn das größte Übel. Und dann verrät er eine weitere „Schwäche“: „Ich bin nicht nachtragend, ich kann niemand böse sein. Vielleicht ist das aber auch wiederum eine ,Stärke‘.“ Als Gert Bayerlein als Lehrling anfing, war Albin Gabel, von der SPD Rathauschef. „Nachdem ich bei der Stadt ausgelernt hatte und als Angestellter dort bleiben konnte, wurde ich schon 1972 angesprochen, bei der Kommunalwahl als Bürgermeister zu kandidieren“, blickt Gert Bayerlein zurück. „Aber dann hätte ich gegen Louis Welsch kandidieren müssen – und der war doch ein sehr guter Bürgermeister“. Kurze Zeit später trat Gert Bayerlein in die SPD ein, wenngleich auch nicht mit dem Ziel, Bürgermeister zu werden. Doch auch Louis Welsch erkannte Bayerleins Begabung für die Kommunalpolitik und baute ihn als „Kronprinz“ auf. Als Louis Welsch 1984 nicht mehr antrat, wurde Gert Bayerlein von der SPD nominiert und klar mit 76 Prozent gewählt. Seitdem ist er dreimal wiedergewählt worden. Der Bürgermeister als Wirt Gefragt nach dem Höhepunkt in seiner 24-jährigen Bürgermeistertätigkeit, sagt er: „Für mich war das die Grenzöffnung, die Begegnung mit Menschen von drüben. Wildfremde Menschen sind sich um den Hals gefallen“. Gert Bayerlein war mit dabei am Bahnhof in Ludwigsstadt und hat die ersten Bürger der seinerzeitigen DDR nach dem Fall der Mauer begrüßt und auf dem Marktplatz mit bewirtet. Eine weitere Amtshandlung erfüllt Gert Bayerlein ebenfalls mit Stolz. „Ich war erst vier Wochen als Bürgermeister im Amt, da konnte ich gleich Bundespräsident Karl Carstens begrüßen“. Er erinnert sich an den 1. und 2. Juni 1984 und lacht. „Was, so jung, hat der Bundespräsident gefragt, als ich mich vorgestellt und ihn begrüßt habe, nachdem er aus dem Hubschrauber gestiegen war. Nach vier Wochen gleich dem Staatsoberhaupt die Hand zu schütteln war für mich eine Ehre und ein besonderes Ereignis. Andere haben dazu in ihrem Leben die Möglichkeit nie“. „Wenn Gesetze zu Lasten der Gemeinden geändert wurden und wir uns dadurch mit den Bürgern auseinandersetzen mussten“, das waren Angelegenheiten, die ihn in seiner Amtszeit besonders geärgert haben. Nach dem Motto „Die Letzten beißen die Hunde“ habe man auf kommunaler Ebene viel ausbaden müssen, was „oben beschlossen“ wurde, so Gert Bayerlein. „Die vergangenen fast 50 Jahre waren für mich durch den Terminkalender bestimmt, deswegen fällt für mich ein Stein vom Herzen, dass dieser Termindruck und die damit verbundene Unruhe, die Hektik und der Stress sowie die vielen Verpflichtungen weg sind“, atmet Gert Bayerlein kurz vor seinem Dienstende durch. Er habe immer versucht, möglichst viel selbst abzudecken und würde das rückblickend auch nicht anders machen, schließlich sei für ihn sein Beruf eine Berufung. Die Stiftung bleibt ihm Jetzt aber will er versuchen, das, was in den vergangenen Jahren vor allem innerhalb seiner Familie zu kurz gekommen ist, auszugleichen. Ehrenämter, die ihm in den vergangenen Monaten angeboten wurden, hat er bisher kategorisch abgelehnt. Er will erst einmal etwas Abstand gewinnen. „Ich bin weiterhin im Kreistag und halte somit noch Kontakt zur Politik. Und außerdem habe ich mir vorgenommen, als Vorsitzender der Hermann-Söllner-Stiftung, die Altersjubilare zu besuchen“, verrät das scheidende Stadtoberhaupt. Schmunzelnd fügt er hinzu: „Bisher bin ich als Bürgermeister zu den Jubiläen und Festlichkeiten. Jetzt gehe ich als Stiftungsvorsitzender, weil mir die älteren Menschen besonders am Herzen liegen“. Quelle: www.Np-Coburg.de (neue-Presse Coburg) 2008-04-25T18:57:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=8875 Plakat Plakat auf der "Maulaffenbrücke" 2008-03-15T14:20:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=8298 Satte 68 Prozent für Ehrhardt Ludwigsstadt – Mit einem so eindeutigen Ergebnis hatten viele Ludwigsstadter nicht gerechnet. Mit satten 67,84 Prozent der Stimmen hat sich der 30 Jahre alte SPD-Kandidat Timo Ehrhardt im Kampf um den Bürgermeister-Sessel gegen seinen Kontrahenten Rüdiger Neubauer von CSU und Freien Wählern (32,16 Prozent) durchgesetzt. Zwar war der Bankkaufmann Ehrhardt durchaus als Favorit in die Abstimmung gegen den geschäftsleitenden Beamten der Stadt gegangen, von dem derart klaren Wahlausgang waren beide dann doch überrascht. In allen Wahllokalen des Stadtgebiets hatte Ehrhardt die Nase vorn, von 2407 Wahlberechtigten votierten 1559 für ihn, 739 Männer und Frauen hätten lieber Rüdiger Neubauer im Amt des Bürgermeisters gesehen. Die Wahlbeteiligung lag bei sehr hohen 81,02 Prozent. (Foto: Neue-Presse Coburg) Es war noch nicht einmal 18.15 Uhr, als Noch-Bürgermeister und Wahlleiter Gert Bayerlein aus dem rathauseigenen TV-Studio die Zahlen der ersten Auszählungen verlas. Um 18.39 Uhr stand Ehrhardts Triumph schließlich fest. Während der Unterlegene die Nachricht sichtlich geschockt aufnahm und vom Ludwigsstadter Dekan Martin Voß erst einmal getröstet werden musste, ließ der Wahlsieger zunächst eine Weile auf sich warten. Fast unbemerkt betrat Timo Ehrhardt kurz nach 19 Uhr das Rathaus – ohne Applaus, ohne Jubelschreie, ohne knallende Sektkorken, dafür mit einer fairen Gratulation seines Kontrahenten Neubauer. Für weiteres Händeschütteln blieb zunächst keine Zeit, Bürgermeister Gert Bayerlein wollte den Ludwigsstadtern ihren neuen Rathauschef vorstellen. Dieser dankte den Wählerinnen und Wählern für das Ergebnis und versprach, „Bürgermeister für alle“ zu sein. „Dieses Wahlergebnis war für niemanden zu erwarten, zumal der Kontrahent in Ludwigsstadt kein Unbekannter war. Ich bin sehr stolz auf mein Team und die ganze Ludwigsstadter SPD“, freute sich ein sichtlich erleichterter Timo Ehrhardt im Gespräch mit der Neuen Presse. Der Wahlkampf sei zwar größtenteils fair abgelaufen, CSU und Freie Wähler hätten jedoch immer wieder sehr polemisch gegen seine Person agiert. Angesichts der Tatsache, dass er nun der Vorgesetzte von Rüdiger Neubauer werde, müsse er daher zunächst überlegen, wie eine fruchtbare Zusammenarbeit aussehen könne: „Es ist klar, dass man einen Beamten nicht entlassen kann, aber der Bürgermeister hat die Verantwortung zu übernehmen. Das ist das, was ich unter Führung verstehe, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Über diese Angelegenheiten werde ich mir aber erst in den nächsten Tagen Gedanken machen“, sagte Ehrhardt, ehe er sich mit der Familie und Freunden auf den Weg in ein nahe gelegenes Lokal machte, um dort auf den Erfolg anzustoßen. Eine richtige Wahlparty soll es in den nächsten Tagen geben. Rüdiger Neubauer gratulierte dem Wahlsieger und wünschte ihm viel Erfolg bei seiner Arbeit. Er machte allerdings auch keinen Hehl daraus, dass er sich im Wahlkampf als Opfer einer Sündenbock-Kampagne gefühlt habe: „Ich habe versucht, bei den Themen Verschuldung und demografische Entwicklung sachlich zu argumentieren und bin deswegen sehr enttäuscht, dass sich die Wogen derart hochgeschaukelt haben. Die SPD hat irgendwann angefangen, mir, einem weisungsgebundenen Beamten, die Schuld für Fehler in der Stadtpolitik zu geben. Dabei war Bürgermeister Gert Bayerlein oft derjenige, der locker mit dem Geld umgegangen ist. Ich habe 18 Jahre lang viele Kohlen für ihn aus dem Feuer geholt. Deswegen fühle ich mich menschlich verheizt“, sagte Neubauer. Seine Zukunft ließ er offen: „Sicherlich muss man darüber nachdenken, ob es für mich andere berufliche Möglichkeiten gibt. Diese Entscheidung kann aber nur ich selbst treffen, schließlich bin ich Lebenszeit-Beamter.“ Quelle: Neue-Presse Coburg 2008-03-03T13:54:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=8042 Finanzspritze für neuen Sandkasten Ludwigsstadt/Lauenstein – Zur Tradition beim politischen Aschermittwoch im SPD-Ortsverein Lauenstein ist neben dem Fischessen und der Politik auch die Mithilfe bei Kinder- und Jugendprojekten in der Gemeinde geworden. Eine Spendensammlung bei den Gästen der SPD brachte ein beachtliches Ergebnis von 100 Euro. Das gefüllte rote Sparschwein konnte Timo Ehrhardt als Vertreter der veranstaltenden Ortsvereine Lauenstein und Ludwigsstadt nun an die Vorsitzende des Kinderspielplatzvereins Lauenstein übergeben, damit der Sandkasten um die Turmanlage herum angelegt werden kann. Die Vorsitzende Katrin Staub dankte für die überraschende Finanzspritze zugunsten der Lauensteiner Kinder und Spielplatzbesucher. Quelle: www.np-coburg.de 2008-02-27T21:13:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=7895 Diskussionsrunde im Jugendcafe Esprit Hier klicken um mehr darüber zu erfahren Mit einem Klick, zur Homepage des Jugendcafe Esprit gelangen 2008-02-27T20:43:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=7894 Gratulation an die neue Führungsriege Gratulation an die neue Führungsriege im SPD-Ortsverein Lauenstein. Das Bild zeigt (von links) Klaus Güntsch, Vorsitzenden Mario Ziener, Friedel Gronbach, 2. Kreisvorsitzender Timo Ehrhardt, Michael Löffler, Siegfried Scheidig und Bürgermeister Gert Bayerlein. Foto: S. Büttner Quelle: Neue-Presse Kronach 2008-02-22T18:37:00+02:00 http://spdnet.sozi.info/bayern/cobkron/jusosludw/index.php?nr=7734