<![CDATA[Juso AG Schriesheim-Dossenheim]]> http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries de <![CDATA[Jusos machten sich fit für Kommune und Region]]> Am Freitag, den 20.06.2008 begann in Epfenbach das erste Wochenendseminar des Arbeitsjahres 2008/2009 der Juso-Kreisverbände Rhein-Neckar, Heidelberg und Mannheim, bei dem auch die Jusos Schriesheim-Dossenheim anwesend waren.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Frühjahrsseminars lag auf der Zukunft der Metropolregion Rhein-Neckar und den Kommunalwahlen 2009.
Das informative Einstiegsreferat von Ralf Eisenhauer (SPD-Stadtrat Mannheim) zum Thema “Kommunalpolitik im 21. Jahrhundert” leitete ein Wochenende mit anregenden Diskussionen und Antworten auf die Herausforderungen der Region ein. Der nächste Morgen begann mit einem politischen Planspiel, bei welchem sich die Jusos in die Rolle einer Gemeinderätin bzw. eines Gemeinderates hineinversetzen.
Am Mittag wurde die Teilnahme an drei Foren angeboten: Werner Schreiner (Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar) referierte über Umwelt & Verkehr, Helmut Beck (Geschäftsführer SPD- Fraktion Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar) informierte über Wirtschaftsförderung und Simon Abraham (Jugendgemeinderat Schwetzingen) brachte den Interessierten das Thema Jugendpolitik näher. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse und
Fazite besprochen.
Am Nachmittag berichtete der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting über kommunale Daseinsvorsorge. Abends traf Ute Vogt ein und hielt einen interessanten Vortrag zum wichtigen Thema Integration, hinterher leistete sie uns beim gemütlichen Grillabend noch ein wenig Gesellschaft. Am Sonntag wurde das Seminar mit dem Besuch des SPD-Kreisvorsitzenden Lars Castellucci und seinem aufschlussreichen Referat “Soziale Stadt” abgerundet.
Rückblickend lässt sich sagen, dass das Epfenbachseminar ein äußerst lehrreiches Wochenende war, bei dem auch der gesellige Teil und die EM-Spiele nicht zu kurz kamen.

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Fri, 11 Jul 2008 16:20:00 +0200 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12925http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12925
<![CDATA[Mensa: Schriesheimer Gemeinderatsmehrheit überstimmt Schulen und JGR!]]> Trotz des einhelligen Wunsches der späteren Nutzer folgte eine knappe Mehrheit des Schriesheimer Gemeinderats („Grüne Liste“ und „Freie Wähler“) dem Antrag der Verwaltung und stimmte für den Entwurf des Architekten Morast.
Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des KGS und der Jugendgemeinderat hatten sich einstimmig für den Entwurf von Prof. Götz ausgesprochen.
Für die SPD Schriesheim hatte unser Stadtrat Sebastian Cuny im Gemeinderat vergeblich versucht für den Wunsch der Nutzer zu werben.
Es ist schade, dass der Wunsch der angehörten Nutzer von einer Mehrheit des Gemeinderats letztendlich ignoriert wurde.
Bleibt zu hoffen, dass die zunächst gehörten und dann doch ignorierten Gremien weiterhin für ihre Sache kämpfen. Nächstes Jahr haben sie bei der Kommunalwahl ja die Chance ihrer Stimme mehr Gehör im Gemeinderat zu verschaffen.

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Mon, 16 Jun 2008 15:54:00 +0200 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12259http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12259
<![CDATA[Stellungnahme zum Mensabau in Schriesheim]]> Die Stellungnahme von Sebastian Cuny zum Mensabau in der Gemeinderatssitzung vom 28. Mai 2008:

„Herr Bürgermeister,
meine Damen und Herren,

das Positive vorweg: Egal wie wir heute entscheiden, es wird eine gute Entscheidung für unser Schulzentrum sein. Mit dem Bau der Mensa setzen wir das richtige Zeichen für die Zukunft Schriesheims als Schulstadt.
G8 und der generelle Trend hin zur Ganztagsschule erfordern, dass die Schulen Möglichkeiten zum Essen und Verweilen für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer anbieten.
Als Schulträger eröffnen wir mit der heutigen Entscheidung unseren Schulen im Schulzentrum alle Optionen für die spätere Ausrichtung.
Beide vorliegenden Pläne stellen daher eine Bereicherung und einen Gewinn für den Schulstandort Schriesheim dar.

Die Planungen des Architekten Morast und von Herrn Prof. Götz unterscheiden sich bei den harten Fakten (Funktionalität, Kosten, Nutzungsmöglichkeiten etc.) nur in Nuancen. Beide bieten gleich viele Sitzplätze an. Der vorgegebene Kostenrahmen wird eingehalten. Auch wenn die stark tendenziöse Verwaltungsvorlage anderes unterstellt. Doch wir haben uns beim Mensabau schon einmal auf die Aussagen der Verwaltung verlassen und wurden später eines Besseren belehrt.
Sowohl die Planung Morast wie auch Götz schlagen einen Außenbereich vor, dessen Realisierung wir befürworten.
Die Funktionalität ist ebenfalls als gleichwertig zu bewerten.
Laut Gutachter sind bei beiden Varianten auch keine Probleme bei der Be- und Entlüftung zu erwarten.
All diese harten Faktoren stufen letztendlich die beiden Planungen als gleichwertig ein.

Bei den weichen Faktoren wie Architektur, Optik und ähnlichem ist festzuhalten, dass sich der Plan Morast nach den Vorgaben der Verwaltung architektonisch in die Umgebung einpasst. Prof. Götz konnte als Urheber der bestehenden Gebäude freier planen. Sein Entwurf kommt entsprechend frischer daher.
Der rechteckige Grundriss der Morast-Planung lässt mehr Variationen bei der späteren Nutzung zu. Götz hingegen macht schon durch die Architektur eine spätere Nutzung als Mensa deutlich.
Bei all diesen Gemeinsamkeiten und geringen Vor- und Nachteilen des einen gegenüber des anderen Plans, haben wir in der SPD unsere Entscheidung lange abgewägt. Und wo möglich den Rat von Externen eingeholt.

Wir entscheiden heute über ein Gebäude, das das Bild unseres Schulzentrums für die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Daher müssen wir, auch wenn es sicher nicht jedem leicht fällt, die Vorgeschichte zu den jetzt vorliegenden Planungen bei unserer Entscheidung außen vor lassen.
Von Anfang an hat die SPD die klare Position vertreten, dass die Mensa kein Speisesaal, sondern der soziale Treffpunkt des Schulzentrums werden soll. Der Ort an dem die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer aller im Schulzentrum beheimateten Schulen zusammenkommen und sich wohl fühlen sollen.

Da die harten Sachkriterien keinen eindeutigen Favoriten ergeben haben, waren für uns die weichen Faktoren entscheidend. Sprich die zu erwartende Atmosphäre der Räumlichkeiten und die positive Grundeinstellung der späteren Nutzer gegenüber des Baus. Sie sind es, die die Mensa zum lebendigen Treffpunkt des Schulzentrum machen werden und somit zum Erfolg der Einrichtung beitragen.

Das eindeutige Votum aller Betroffenen hat für uns den Ausschlag gegeben. Wir begrüßen es daher sehr, dass auf Drängen der Fraktionssprecher die Stellungnahmen aller Schulen des Schulzentrums eingeholt wurden.
Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des Gymnasiums, die Elternbeiräte und schließlich der JGR haben sich einstimmig für die Planung von Prof. Götz ausgesprochen.
Wir können uns der Argumentation anschließen, dass diese Planung durch ihren Zuschnitt bei der späteren Einrichtung insbes. Bestuhlung mehr Abwechslung bietet und sich in diesen Räumlichkeiten deutlicher der gewünschte Bistro- und Mensacharakter umsetzen lassen wird.

Die SPD folgt daher dem Wunsch aller Angehörten und wird den Antrag der Verwaltung (für den Entwurf Morast) ablehnen.“

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Mon, 16 Jun 2008 15:52:00 +0200 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12260http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12260
<![CDATA[Großer Erfolg für die Jusos Schriesheim-Dossenheim bei der LDK]]> Die diesjährige Landesdelegiertenkonferenz (LDK) der Jusos Baden-Württemberg war für die jungen Genossen aus Schriesheim und Dossenheim ein voller Erfolg.
Ihr Antrag zur Beibehaltung der Staatsexamens in den Fächern Jura und Medizin wurde von den Delegierten aus ganz Baden-Württemberg mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Über 90 Prozent der anwesenden Jusos stimmten für den Antrag des Dossenheimers Thomas Raff. Zuvor hatte bereits der Juso-Kreisverband Rhein-Neckar den Antrag aus Dossenheim ohne Gegenstimmen angenommen. "Dass wir mit diesem Antrag ein Thema ansprechen, was vielen jungen Leuten unter den Nägeln brennt, war zu erwarten. Aber dass die Zustimmung so groß ist, hat uns wirklich überrascht und sehr gefreut" so der stellvertretende Juso-Sprecher Nicolas Masing.
Die Jusos Schriesheim-Dossenheim nehmen diesen großen Erfolg als Ansporn, um sich auch künftig für die Belange der jungen Menschen in Schriesheim und Dossenheim einzusetzen.

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Sun, 01 Jun 2008 23:27:00 +0200 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=11850http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=11850
<![CDATA[OEG und Moonliner – Die Jusos fragten nach]]> Eine Studie vor wenigen Monaten hat der RNV ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Gegenüber anderen Städten zeigten sich die Heidelberger mit ihrem öffentlichen Nahverkehr unzufrieden. Sicherlich ist einiges geschehen: es gibt seit geraumer Zeit eine neue Straßenbahnlinie, die Verbindung zwischen Pfaffengrund und Wieblingen ist besser geworden etc. Allerdings sucht man in dem Konzept vergeblich nach der nördlichen Anbindung. Bis Handschuhsheim Nord fahren drei Bahnen und am Wochenende auch stündlich Nachtbusse. Nach Dossenheim und Schriesheim fährt nur die OEG weiter, und das, obwohl die Einwohnerzahl groß ist und weiter steigt und obwohl besonders in Dossenheim auch viele Studenten wohnen, die den ÖPNV erfahrungsgemäß besonders intensiv nutzen.
Gegen die Zehn-Minuten-Taktung untertags gibt es nichts einzuwenden, aber abends fährt die OEG definitiv zu selten – ab 21.40 Uhr nur noch stündlich. Dafür, dass die Bahnen allabendlich sehr voll sind, ist das nicht ausreichend.
Auf Nachfrage der Jusos Schriesheim-Dossenheim erklärte die RNV, sie plane die Ausweitung auch abends auf einen halbstündigen Takt – sofern die Kommunen Schriesheim und Dossenheim dies mitfinanzieren mögen. Wenn es sich nicht anders finanzieren lässt, müssen die Gemeinden hier einspringen. In einem solchen Ballungszentrum, im Hinblick auf die Umwelt und aus Gründen der starken Nutzung ist eine häufigere Fahrt geboten. Allerdings plant die RNV die Ausweitung erst ab 2009 – warum, ging aus der Korrespondenz nicht hervor. Diese Frage soll in einem ausführlichen Gespräch der Jusos Schriesheim-Dossenheim mit der RNV demnächst geklärt werden.

Desweiteren fragten die Jusos nach, ob der Nachtbus am Wochenende (der „Moonliner“) auch nach Dossenheim weiterfahren kann. Die RNV verneinte und verwies darauf, dass sich dies nicht rechne. Als ob der Öffentliche Personennahverkehr sich je rechnet! Die Gemeinden müssen immer zuzahlen. Langfristig dankt dafür die Umwelt. Man fragt sich auch, warum dann die RNV ihre Moonliner-Verbindungen innerhalb Heidelbergs ausweiten möchte, wie in der RNZ vom 23.04. zu lesen war. Wenn ein Moonliner in den Emmertsgrund fahren kann, müsste auch der Nachtbus, der sich nach Handschuhsheim Nord bewegt, bis Dossenheim fahren können. Zwar gibt es in Dossenheim für junge Leute seit Jahren die Möglichkeit, auf dem Rathaus Taxischeine zu erwerben, dies hat aber Nachteile: erstens kostet es viel Geld, es sei denn, man schließt sich mit einer Gruppe zusammen; zweitens dürfen es Männer nur bis 25 benutzen; drittens ist es an den Hauptwohnsitz in Dossenheim gebunden. Für den Nachtbus gelten die normalen Fahrtickets der RNV. Auch hier besteht für die Jusos Schriesheim-Dossenheim noch Gesprächsbedarf. Ziel muss es sein, Dossenheim in den Abendstunden noch besser an Heidelberg anzubinden.

Thomas Raff für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

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Thu, 24 Apr 2008 21:42:00 +0200 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=11051http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=11051
<![CDATA[Wir trauern um Maria Bullinger-Baier]]> Wir Jusos sind geschockt und trauern um

Dr. Maria Bullinger-Baier.

Mit ihr verlieren wir nicht nur eine engagierte und stets hilfsbereite Stadträtin, die immer offen war für unsere Ideen und uns durch ihre Arbeit im Gemeinderat unterstützt hat, sondern vor allem einen liebenswerten Menschen und eine außergewöhnliche Persönlichkeit.

Unser ganzes Mitgefühl gilt ihren beiden Söhnen Moritz und Christian, sowie ihrem Ehemann Peter. Beide Söhne sind seit Jahren in unserer Juso-AG in maßgeblicher Funktion aktiv und haben wesentlich zum Erfolg unserer Arbeit beigetragen.

In unseren Gedanken wird uns Maria immer so in Erinnerung bleiben, wie wir sie erlebt haben: Als warmherzige, fröhliche und liebevolle Person, die uns mit ihrem Optimismus immer wieder angesteckt hat.

In tiefer Trauer
Die Jusos Schriesheim-Dossenheim

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Fri, 14 Mar 2008 19:30:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9652http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9652
<![CDATA[Mathaisemarkt: Verbot für mitgebrachte Alkoholika]]> Dieses Jahr soll auf dem Mathaisemarkt- Gelände ein allgemeines Verbot für selbst mitgebrachte Alkoholika gelten. Die Stadt beschloss diesen Schritt aufgrund der Erfahrungen mit Betrunkenen in den letzten Jahren. Zu diesem Zweck wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die es der Polizei ermöglicht, Taschenkontrollen und Beschlagnahmungen von Alkohol durchzuführen, sowie Platzverweise zu erteilen.
Diese Maßnahme stellt einen massiven Eingriff in die Freiheit vor allem junger Erwachsener dar. Während Jugendliche ohnehin den Jugendschutzbestimmungen und damit einem teilweisen oder absoluten Alkoholverbot unterstehen, werden sie nun zur Zielgruppe einer restriktiven Politik. Durch die Verfügung werden sie genötigt, bei der Winzergenossenschaft oder an Bierständen zu kaufen: Bei einer Mathaisemarktwoche eine teure Angelegenheit für eine Gruppe, die hauptsächlich aus Schülern und Studenten besteht und finanziell eher schwach ist.
Auch wenn der Mathaisemarkt hauptsächlich ein Weinfest ist, so ist es das gute Recht eines jeden mündigen Bürgers, selbst zu entscheiden, ob er im Festzelt seinen Silvaner oder auf der Straße sein Bier trinkt. Die Gewaltrate ist dabei bei den Jungerwachsenen niedrig, nicht der Alkoholexzess, sondern gute Stimmung steht im Vordergrund. Kein Wunder also, dass sie sich zu Unrecht durch den Erlass angegriffen sehen.
Ein rigoroses Durchgreifen der Polizei wird die offene Atmosphäre zerstören, für die der Mathaisemarkt bekannt ist und so zu einem Sinken der Besucherzahlen führen. Sicherlich auch ein Nachteil für die vielen kleinen Schaustellerbuden. Bleiben die Kontrollen in einem maßvollen Rahmen, beschränken sie sich möglichst auf Gewalttätige oder stark Betrunkene, würde der Beschluss akzeptabel werden. Es bleibt allerdings dabei noch immer kontrovers, ob die bisherigen Möglichkeiten nicht ausreichend waren, um solchen Situationen zu begegnen.

Thomas Schmelzer für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

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Wed, 27 Feb 2008 16:26:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9179http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9179
<![CDATA[Dossenheimer in den Juso-Kreisvorstand gewählt]]> Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jusos Rhein- Neckar wurde mit großer Mehrheit der 18 jährige Eppelheimer Schüler Matthias Bieniakonski zum neuen Sprecher gewählt. Sein Vorgänger Carsten Kropp (Schwetzingen) der sich fortan verstärkt in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt einbringen möchte, kandidierte nicht mehr für das Amt des Sprechers.

Bieniakonski möchte die Jusos „fit für das Superwahljahr 2009 machen“ in dem „es gleich drei Wahlen zu gewinnen gilt“. Sein Augenmerk liegt dabei auf der Kommunalwahl, bei der die Jusos ihren Einfluss in den Kommunalparlamenten des Rhein- Neckar- Kreises deutlich erhöhen möchten. „Hier können wir aktiv Politik mitgestalten und aus der Beobachterperspektive herauskommen“ warb Bieniakonski anschließend bei seinen jungen Parteikollegen für einen aktiven Wahlkampf.
An seine Seite wurde als stellvertretender Sprecher Paul Haas (Hockenheim), ebenfalls mit großer Mehrheit gewählt. Seine Schwerpunkte sind die internen Strukturen der Jusos zu verbessern und die Juso- Beschlusslage der Legalisierung des Haschischkonsum wieder zum Thema zu machen.
Des Weiteren wurden Kristof Becker (St. Leon- Rot) zum Kassierer sowie Lars- Christian Treusch (Edingen- Neckarhausen), Jonas Scheidt (Sandhausen), Nicolas Masing (Dossenheim) und Carsten Kropp als Besitzer gewählt.
Im Anschluss an die Wahlen diskutierten und beschlossen die Jusos Rhein- Neckar ihr 6 Punkte Programm, indem sie sich unter anderem für eine Ausbildungsplatzumlage, einen branchenbezogenen Mindestlohn, eine Stärkung des ÖPNV und den Erhalt des ICE Knotenpunkt Mannheim, die Förderung erneuerbarer Energien, mehr bezahlbare Krippenplätze und gegen Studiengebühren aussprechen. Ebenso beschlossen die Jusos Rhein- Neckar einen Antrag der sich gegen die Einführung des Bachelor/ Master Systems in den Fächern Medizin und Jura ausspricht.
Zum Abschluss wurde Markus Rathmann (Edingen- Neckarhausen), der mit dieser Jahreshauptversammlung aus dem Vorstand der Jusos Rhein- Neckar ausschied, für sein langjähriges Engagement in diesem Gremium mit großer Anerkennung für seine geleistete Arbeit geehrt. Auch Klaus- Henning Kluge (Mauer), der im letzten Arbeitsjahr das Amt des stellvertretenden Sprechers begleitete und ebenfalls mit der diesjährigen Jahreshauptversammlung aus der Vorstandschaft ausschied, wurde vom neuen Sprecher gebührend verabschiedet.

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Sun, 24 Feb 2008 22:05:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9682http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9682
<![CDATA[09.01.08]]> Der sanfte Roland
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch äußert sich dieser Tage derart inflationär, dass man leicht den Überblick verliert, was er jugendlichen Straftätern, insbesondere ausländischen, noch alles angedeihen lassen will. Die Motivation, die dahinter steht ist offensichtlich. Es geht nicht darum seriöse Lösungswege für ein ernsthaftes Problem zu finden, sondern mit ausländerkritischem Populismus verlorenen Boden im Wahlkampf wiedergut zu machen. Im Kochschen Gebräu ist alles enthalten, was die konservative Klientel- gerne auch rechts von der Mitte- mobilisieren soll: Vorbehalte gegen “Multi-Kulti“, Abrechnung mit der Integrationspolitik, Angst vor Überfremdung und Gewalt, sowie das Preisen deutscher Lösungen.
Als ob alles so einfach wäre. Natürlich stimmt es, dass der Anteil jugendlicher Straftäter mit Migrationshintergrund bei Gewaltdelikten überproportional hoch ist. Dies aus falsch verstandener politischer Korrektheit totzuschweigen und Denkverbote aufzuerlegen wäre sicherlich ein Fehler. Es ist auch für niemanden wirklich nachvollziehbar, dass jemand, der in kurzer Zeit schon über 40 Delikte begangen hat, noch immer frei sein Unwesen treiben kann.
Aber allein härtere Strafen bringen nichts, das belegen alle Studien aus dem In- und Ausland, zumal das deutsche Jugendstrafrecht ausreichend Maßnahmen zur Verfügung stellt. Entscheidend ist die Umsetzung vor den Gerichten, hieran kann der Gesetzgeber aber nichts ändern. Der Nährboden für solche Gewalttaten sind eine über Jahrzehnte von allen Parteien katastrophal geführte Integrationspolitik, ein ungerechtes Bildungssystem und die daraus resultierende Perspektivlosigkeit. Übrigens auch für ostdeutsche Jugendliche, die Ausländer jagen. Womit deutlich wird, dass es sich weniger um ein kulturelles, als vielmehr um ein soziales Problem handelt.
Auch der Ruf nach leichteren Abschiebungen ist faktisch oftmals ein Schuss ins Leere. Zur Erinnerung: einer der beiden Täter in München stammt aus Griechenland und kann somit als EU-Bürger nicht so einfach abgeschoben werden.
Völlig entlarvt wird der Pharisäer Koch, wenn man auf sein eigenes Land Hessen blickt. Dort wurden in den vergangen Jahren massiv Stellen bei der Polizei abgebaut, bei Richtern und Staatsanwälten Dezernate aufgelöst und bei der Jugendgerichtshilfe die Zuschüsse gekürzt. Hier werden also Polizei und Justiz kaputt gespart und können so die vielfältigen Möglichkeiten, die das deutsche Jugendstrafrecht bietet, nicht anwenden. Am 1. Januar trat in Hessen das neue Gesetz zum Strafvollzug von Jugendlichen in Kraft. Hierbei handelt es sich um das liberalste in Deutschland, bei dem Koch seine sanfte Seite in der Realität zeigt. Anders als in anderen Bundesländern wird nicht der Bestrafungs- sondern der Erziehungsgedanke in den Vordergrund gestellt, therapeutische Maßnahmen mit offenem Vollzug werden ausdrücklich hervorgehoben, was von Koch dieser Tage auch gern als “Kuschelpädagogik“ verunglimpft wurde. Damit ist Koch sogar über Vorgaben von Bundesjustizministerin Zypries hinaus gegangen, die einen restriktiveren Strafvollzug für Jugendliche vorsah. Die Aussagen von Koch stehen also in eklatantem Widerspruch zu seinem Handeln in der politischen Wirklichkeit. Aber wenn man mit schlechten Umfragewerten in den Wahlkampf zieht, ist es halt ein leichtes die populistische Trumpfkarte auszupacken und wie schon einmal mit Hilfe der Bild-Zeitung eine Hetz-Kampagne zu starten. Aber Geschichte wiederholt sich nicht.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim- Dossenheim.

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Wed, 13 Feb 2008 11:38:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=8958http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=8958
<![CDATA[12.12.07]]> Besuch der Tagespflegeeinrichtung
Vergangenen Freitag besuchten wir die Tagespflege der Sozialstation Schriesheim in den Fensenbäumen, um uns ein Bild von der dort geleisteten Arbeit zu machen. Bei unserer Ankunft duftete es bereits nach frisch gekochtem Kaffee und die älteren Gäste warteten schon gespannt am gedeckten Tisch auf uns. Leiterin Marion Barcke erklärte uns zunächst den täglichen Ablauf in der Einrichtung. Die Senioren werden morgens mit einem Bus abgeholt und verbringen den Vormittag mit unterhaltsamen Dingen wie beispielsweise Gesellschaftsspielen oder Spaziergängen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Nach dem Mittagessen gibt es eine Ruhephase von anderthalb Stunden, bevor es am Nachmittag weitergeht und es zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen gibt. Gegen 16 Uhr werden die Senioren dann wieder nach Hause gebracht. Etwa 10 Leute täglich erfahren so eine kleine Abwechslung vom Alltag und profitieren davon, in der Gemeinschaft die Zeit zu verbringen anstatt alleine zu Hause zu sitzen. Insbesondere für alleinstehende Personen ist dies eine ungemein wichtige Möglichkeit mit gleichaltrigen in Kontakt zu bleiben. Hierbei geschieht alles auf freiwilliger Basis, d.h. die Senioren können sich die Tage aussuchen, an denen sie kommen wollen, die meisten sind etwa 2 mal die Woche da. Allein eine Frau aus Ladenburg kommt jeden Tag.
Bei Kaffee und Kuchen kamen wir mit den Senioren ins Gespräch, erklärten insbesondere unseren beruflichen bzw. studientechnischen Werdegang und verbrachten so einen kurzweiligen und teils witzigen Nachmittag, vor allem die Schlagfertigkeit manch älterer Dame brachte Stimmung in die Runde. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei Marion Barcke und ihrem Team für die Gastfreundschaft bedanken und als Botschaft weitergeben, dass die Senioren in der Tagespflegeeinrichtung bestens aufgehoben sind.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.

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Tue, 12 Feb 2008 11:36:00 +0100 http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=8957http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=8957