Juso AG Schriesheim-DossenheimJuso AG Schriesheim-Dossenheimhttp://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries2008-11-10T18:43:00+02:00WebsoziCMSNeue Jugendsozialarbeiterin in SchriesheimDiese Woche wurde in einem Gremium, dem Vertreter aus dem Gemeinderat, der Verwaltung, sowie der Push e.V. und der Jugendgemeinderat angehörten, die neue Jugendsozialarbeiterin ausgewählt. Ich möchte an dieser Stelle der neuen Jugendsozialarbeiterin Nicola Klamer gratulieren und sie herzlichst in Schriesheim willkommen heißen. Wir selbst hatten leider keinen Einfluss auf die Wahl, sind aber sicher, dass mit Frau Klamer eine kompetente Jugendsozialarbeiterin ausgesucht wurde. Wir hoffen allerdings sehr, dass die Stimmen der Jugendlichen, also des Push e.V. und vor allem auch des Jugendgemeinderates, der schließlich ein von den Jugendlichen gewähltes Organ ist, entsprechend Gehör und Bedeutung gefunden haben! An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass wir an unserem Novemberstammtisch, der am 18.11.08 stattfinden wird, unser bestehendes Konzept zur offenen Jugendarbeit („KOJA“) in Schriesheim von 2004 besprechen und aktualisieren werden. In einer wichtigen Thematik sind wir uns allerdings bereits jetzt einig. Da auf dem Push Gelände wohl bereits in naher Zukunft auch ein offener Betrieb eingerichtet werden kann, reicht es unserer Meinung nicht aus, wenn Frau Klamer lediglich die Arbeit von Frau Burwitz fortsetzt. Bei den neuen Möglichkeiten, die sich durch das Push Gelände in der offenen Jugendarbeit ergeben, sollte die neue Jugendsozialarbeiterin unserer Meinung nach eine wesentliche Position einnehmen. Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim2008-11-10T18:43:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=15798Jahreshauptversammlung 2008Vergangene Woche fand die Jahreshauptversammlung der Jusos Schriesheim-Dossenheim statt. Unser Sprecher Jens Ginal hatte bereits im Vorfeld aus beruflichen Gründen seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt. Leider wird er Schriesheim verlassen und in Berlin ins Berufsleben starten. Zu seiner Verabschiedung waren auch Mitglieder des Ortsvereins und der Gemeinderatsfraktion gekommen. Ihr Bedauern über den Weggang eines „sehr guten Parteifreundes und engagierten Mitstreiters“, brachten für die SPD Schriesheim deren Vorsitzender Sebastian Cuny und der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Krieger zum Ausdruck. Sie dankten Jens für seinen unermüdlichen Einsatz und würdigten sein Engagement für Schriesheim. Die Jusos Schriesheim-Dossenheim möchten sich auf diesem Weg nochmals diesem Dank anschließen und wünschen Jens Ginal einen erfolgreichen und guten Start in Berlin. Nachdem Jens uns in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal vor Augen geführt hatte, dass wir in den letzten beiden wahlkampffreien Jahren mit Veranstaltungen und Aktionen zu Themen wie Jugendgewalt, Studiengebühren oder der Unterschriftenliste zum Branichtunnel sehr präsent und aktiv vor Ort waren, wurde folgender neuer Vorstand einstimmig gewählt: 1. Vorsitzender: Marco Ginal 2. Vorsitzender: Nicolas Masing Kassenwart: Thomas Schmelzer Schriftführer: Moritz Baier Kassenprüfer: Hannes Künemund und Patrick Weise Unser neuer Sprecher Marco Ginal gab nach den Vorstandswahlen einen Ausblick auf das „Superwahljahr 2009“. Bis Juni werden wir Jusos nicht nur versuchen einen ähnlich guten Kommunalwahlkampf wie 2004 hinzulegen, sondern auch Jugendlichen die Bedeutung Europas bzw. der Europawahl näher zu bringen. Bei der Bundestagswahl setzen wir sehr große Priorität darauf gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding das Direktmandat im Wahlkreis zurück zu erobern. Lothar Binding ist nicht nur sehr präsent in seinem Wahlkreis, insbesondere Schriesheim, wo er gerade vor 2 Wochen wieder einen Sonntag opferte um über 10 Jahre Regierungsbeteiligung zu referieren, sondern hat vor allem auch immer ein offenes Ohr, auch für Jugendpolitische Themen und uns Jusos. Desweiteren war es uns ein sehr wichtiges Anliegen über die zu besetzende Jugendsozialarbeiterstelle in Schriesheim zu reden. Die offene Jugendsozialarbeit war schon immer das Kernthema von uns Jusos in Schriesheim, weshalb wir nicht nur die Auswahl genauestens verfolgen werden, sondern uns bei unserem nächsten Stammtisch unser bestehendes Konzept zur offenen Jugendarbeit („KOJA“) von 2004 erneut diskutieren und anhand der aktuellen Entwicklung überarbeiten wollen. Dabei ist für uns bereits jetzt klar: Die/der neue Jugendsozialarbeiter/in muss definitiv eine bedeutende Rolle beim offenen Betrieb auf dem Push-Gelände einnehmen. Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim2008-11-02T22:33:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=15578Startschuss zum MensabauNach langen, intensiven und im Endspurt kontroversen Diskussionen um die Ausführungsvariante des Mensabaus am Schriesheimer Schulzentrum, hat der Gemeinderat vergangene Woche mit der Vergabe der Rohbauarbeiten den Startschuss zu dessen Realisierung gegeben - erstmals einstimmig. Die Notwendigkeit und den Gewinn für den Schulstandort Schriesheim sah und sieht die große Mehrheit des Gemeinderats. Die SPD Schriesheim war von Beginn an ein starker Fürsprecher für den Mensabau. Dieses Projekt liegt ganz auf unserer bildungspolitischen Linie. Wir hatten - wie auch die Schulen - die Götz-Variante bevorzugt. Leider zeigt sich schon jetzt - bei der Vergabe der Rohbauarbeiten -, dass ein wesentliches Hauptargument der Befürworter der Morast-Planung hinfällig ist: die Kostenstabilität. Bereits hier kommt es zu Mehrkosten von 30.000 Euro. Es scheint, dass Architekten bei derartigen Projekten im öffentlichen Raum die gewünschte Kostenstabilität nicht gewährleisten können. Daher schmerzt die mehrheitliche Ablehnung der von allen späteren Nutzern bevorzugten Götz-Planung durch den Gemeinderat noch immer. Es war jedenfalls falsch wegen befürchteter Kostensteigerungen diese abzulehnen. Schließlich überwog vergangene Woche jedoch auch in unseren Reihen die Freude darüber endlich den Startschuss zum Mensabau geben zu können. Es bleibt zu hoffen, dass uns weitere Kostensteigerungen erspart bleiben. Sebastian Cuny für die Jusos Schriesheim-Dossenheim2008-10-28T17:53:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=15471Jusos machten sich fit für Kommune und RegionAm Freitag, den 20.06.2008 begann in Epfenbach das erste Wochenendseminar des Arbeitsjahres 2008/2009 der Juso-Kreisverbände Rhein-Neckar, Heidelberg und Mannheim, bei dem auch die Jusos Schriesheim-Dossenheim anwesend waren. Der Schwerpunkt des diesjährigen Frühjahrsseminars lag auf der Zukunft der Metropolregion Rhein-Neckar und den Kommunalwahlen 2009. Das informative Einstiegsreferat von Ralf Eisenhauer (SPD-Stadtrat Mannheim) zum Thema “Kommunalpolitik im 21. Jahrhundert” leitete ein Wochenende mit anregenden Diskussionen und Antworten auf die Herausforderungen der Region ein. Der nächste Morgen begann mit einem politischen Planspiel, bei welchem sich die Jusos in die Rolle einer Gemeinderätin bzw. eines Gemeinderates hineinversetzen. Am Mittag wurde die Teilnahme an drei Foren angeboten: Werner Schreiner (Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar) referierte über Umwelt & Verkehr, Helmut Beck (Geschäftsführer SPD- Fraktion Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar) informierte über Wirtschaftsförderung und Simon Abraham (Jugendgemeinderat Schwetzingen) brachte den Interessierten das Thema Jugendpolitik näher. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse und Fazite besprochen. Am Nachmittag berichtete der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting über kommunale Daseinsvorsorge. Abends traf Ute Vogt ein und hielt einen interessanten Vortrag zum wichtigen Thema Integration, hinterher leistete sie uns beim gemütlichen Grillabend noch ein wenig Gesellschaft. Am Sonntag wurde das Seminar mit dem Besuch des SPD-Kreisvorsitzenden Lars Castellucci und seinem aufschlussreichen Referat “Soziale Stadt” abgerundet. Rückblickend lässt sich sagen, dass das Epfenbachseminar ein äußerst lehrreiches Wochenende war, bei dem auch der gesellige Teil und die EM-Spiele nicht zu kurz kamen.2008-07-11T16:20:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12925Mensa: Schriesheimer Gemeinderatsmehrheit überstimmt Schulen und JGR!Trotz des einhelligen Wunsches der späteren Nutzer folgte eine knappe Mehrheit des Schriesheimer Gemeinderats („Grüne Liste“ und „Freie Wähler“) dem Antrag der Verwaltung und stimmte für den Entwurf des Architekten Morast. Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des KGS und der Jugendgemeinderat hatten sich einstimmig für den Entwurf von Prof. Götz ausgesprochen. Für die SPD Schriesheim hatte unser Stadtrat Sebastian Cuny im Gemeinderat vergeblich versucht für den Wunsch der Nutzer zu werben. Es ist schade, dass der Wunsch der angehörten Nutzer von einer Mehrheit des Gemeinderats letztendlich ignoriert wurde. Bleibt zu hoffen, dass die zunächst gehörten und dann doch ignorierten Gremien weiterhin für ihre Sache kämpfen. Nächstes Jahr haben sie bei der Kommunalwahl ja die Chance ihrer Stimme mehr Gehör im Gemeinderat zu verschaffen.2008-06-16T15:54:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12259Stellungnahme zum Mensabau in SchriesheimDie Stellungnahme von Sebastian Cuny zum Mensabau in der Gemeinderatssitzung vom 28. Mai 2008: „Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren, das Positive vorweg: Egal wie wir heute entscheiden, es wird eine gute Entscheidung für unser Schulzentrum sein. Mit dem Bau der Mensa setzen wir das richtige Zeichen für die Zukunft Schriesheims als Schulstadt. G8 und der generelle Trend hin zur Ganztagsschule erfordern, dass die Schulen Möglichkeiten zum Essen und Verweilen für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer anbieten. Als Schulträger eröffnen wir mit der heutigen Entscheidung unseren Schulen im Schulzentrum alle Optionen für die spätere Ausrichtung. Beide vorliegenden Pläne stellen daher eine Bereicherung und einen Gewinn für den Schulstandort Schriesheim dar. Die Planungen des Architekten Morast und von Herrn Prof. Götz unterscheiden sich bei den harten Fakten (Funktionalität, Kosten, Nutzungsmöglichkeiten etc.) nur in Nuancen. Beide bieten gleich viele Sitzplätze an. Der vorgegebene Kostenrahmen wird eingehalten. Auch wenn die stark tendenziöse Verwaltungsvorlage anderes unterstellt. Doch wir haben uns beim Mensabau schon einmal auf die Aussagen der Verwaltung verlassen und wurden später eines Besseren belehrt. Sowohl die Planung Morast wie auch Götz schlagen einen Außenbereich vor, dessen Realisierung wir befürworten. Die Funktionalität ist ebenfalls als gleichwertig zu bewerten. Laut Gutachter sind bei beiden Varianten auch keine Probleme bei der Be- und Entlüftung zu erwarten. All diese harten Faktoren stufen letztendlich die beiden Planungen als gleichwertig ein. Bei den weichen Faktoren wie Architektur, Optik und ähnlichem ist festzuhalten, dass sich der Plan Morast nach den Vorgaben der Verwaltung architektonisch in die Umgebung einpasst. Prof. Götz konnte als Urheber der bestehenden Gebäude freier planen. Sein Entwurf kommt entsprechend frischer daher. Der rechteckige Grundriss der Morast-Planung lässt mehr Variationen bei der späteren Nutzung zu. Götz hingegen macht schon durch die Architektur eine spätere Nutzung als Mensa deutlich. Bei all diesen Gemeinsamkeiten und geringen Vor- und Nachteilen des einen gegenüber des anderen Plans, haben wir in der SPD unsere Entscheidung lange abgewägt. Und wo möglich den Rat von Externen eingeholt. Wir entscheiden heute über ein Gebäude, das das Bild unseres Schulzentrums für die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Daher müssen wir, auch wenn es sicher nicht jedem leicht fällt, die Vorgeschichte zu den jetzt vorliegenden Planungen bei unserer Entscheidung außen vor lassen. Von Anfang an hat die SPD die klare Position vertreten, dass die Mensa kein Speisesaal, sondern der soziale Treffpunkt des Schulzentrums werden soll. Der Ort an dem die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer aller im Schulzentrum beheimateten Schulen zusammenkommen und sich wohl fühlen sollen. Da die harten Sachkriterien keinen eindeutigen Favoriten ergeben haben, waren für uns die weichen Faktoren entscheidend. Sprich die zu erwartende Atmosphäre der Räumlichkeiten und die positive Grundeinstellung der späteren Nutzer gegenüber des Baus. Sie sind es, die die Mensa zum lebendigen Treffpunkt des Schulzentrum machen werden und somit zum Erfolg der Einrichtung beitragen. Das eindeutige Votum aller Betroffenen hat für uns den Ausschlag gegeben. Wir begrüßen es daher sehr, dass auf Drängen der Fraktionssprecher die Stellungnahmen aller Schulen des Schulzentrums eingeholt wurden. Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des Gymnasiums, die Elternbeiräte und schließlich der JGR haben sich einstimmig für die Planung von Prof. Götz ausgesprochen. Wir können uns der Argumentation anschließen, dass diese Planung durch ihren Zuschnitt bei der späteren Einrichtung insbes. Bestuhlung mehr Abwechslung bietet und sich in diesen Räumlichkeiten deutlicher der gewünschte Bistro- und Mensacharakter umsetzen lassen wird. Die SPD folgt daher dem Wunsch aller Angehörten und wird den Antrag der Verwaltung (für den Entwurf Morast) ablehnen.“2008-06-16T15:52:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=12260Großer Erfolg für die Jusos Schriesheim-Dossenheim bei der LDKDie diesjährige Landesdelegiertenkonferenz (LDK) der Jusos Baden-Württemberg war für die jungen Genossen aus Schriesheim und Dossenheim ein voller Erfolg. Ihr Antrag zur Beibehaltung der Staatsexamens in den Fächern Jura und Medizin wurde von den Delegierten aus ganz Baden-Württemberg mit überwältigender Mehrheit angenommen. Über 90 Prozent der anwesenden Jusos stimmten für den Antrag des Dossenheimers Thomas Raff. Zuvor hatte bereits der Juso-Kreisverband Rhein-Neckar den Antrag aus Dossenheim ohne Gegenstimmen angenommen. "Dass wir mit diesem Antrag ein Thema ansprechen, was vielen jungen Leuten unter den Nägeln brennt, war zu erwarten. Aber dass die Zustimmung so groß ist, hat uns wirklich überrascht und sehr gefreut" so der stellvertretende Juso-Sprecher Nicolas Masing. Die Jusos Schriesheim-Dossenheim nehmen diesen großen Erfolg als Ansporn, um sich auch künftig für die Belange der jungen Menschen in Schriesheim und Dossenheim einzusetzen.2008-06-01T23:27:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=11850OEG und Moonliner Die Jusos fragten nachEine Studie vor wenigen Monaten hat der RNV ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Gegenüber anderen Städten zeigten sich die Heidelberger mit ihrem öffentlichen Nahverkehr unzufrieden. Sicherlich ist einiges geschehen: es gibt seit geraumer Zeit eine neue Straßenbahnlinie, die Verbindung zwischen Pfaffengrund und Wieblingen ist besser geworden etc. Allerdings sucht man in dem Konzept vergeblich nach der nördlichen Anbindung. Bis Handschuhsheim Nord fahren drei Bahnen und am Wochenende auch stündlich Nachtbusse. Nach Dossenheim und Schriesheim fährt nur die OEG weiter, und das, obwohl die Einwohnerzahl groß ist und weiter steigt und obwohl besonders in Dossenheim auch viele Studenten wohnen, die den ÖPNV erfahrungsgemäß besonders intensiv nutzen. Gegen die Zehn-Minuten-Taktung untertags gibt es nichts einzuwenden, aber abends fährt die OEG definitiv zu selten ab 21.40 Uhr nur noch stündlich. Dafür, dass die Bahnen allabendlich sehr voll sind, ist das nicht ausreichend. Auf Nachfrage der Jusos Schriesheim-Dossenheim erklärte die RNV, sie plane die Ausweitung auch abends auf einen halbstündigen Takt sofern die Kommunen Schriesheim und Dossenheim dies mitfinanzieren mögen. Wenn es sich nicht anders finanzieren lässt, müssen die Gemeinden hier einspringen. In einem solchen Ballungszentrum, im Hinblick auf die Umwelt und aus Gründen der starken Nutzung ist eine häufigere Fahrt geboten. Allerdings plant die RNV die Ausweitung erst ab 2009 warum, ging aus der Korrespondenz nicht hervor. Diese Frage soll in einem ausführlichen Gespräch der Jusos Schriesheim-Dossenheim mit der RNV demnächst geklärt werden. Desweiteren fragten die Jusos nach, ob der Nachtbus am Wochenende (der „Moonliner“) auch nach Dossenheim weiterfahren kann. Die RNV verneinte und verwies darauf, dass sich dies nicht rechne. Als ob der Öffentliche Personennahverkehr sich je rechnet! Die Gemeinden müssen immer zuzahlen. Langfristig dankt dafür die Umwelt. Man fragt sich auch, warum dann die RNV ihre Moonliner-Verbindungen innerhalb Heidelbergs ausweiten möchte, wie in der RNZ vom 23.04. zu lesen war. Wenn ein Moonliner in den Emmertsgrund fahren kann, müsste auch der Nachtbus, der sich nach Handschuhsheim Nord bewegt, bis Dossenheim fahren können. Zwar gibt es in Dossenheim für junge Leute seit Jahren die Möglichkeit, auf dem Rathaus Taxischeine zu erwerben, dies hat aber Nachteile: erstens kostet es viel Geld, es sei denn, man schließt sich mit einer Gruppe zusammen; zweitens dürfen es Männer nur bis 25 benutzen; drittens ist es an den Hauptwohnsitz in Dossenheim gebunden. Für den Nachtbus gelten die normalen Fahrtickets der RNV. Auch hier besteht für die Jusos Schriesheim-Dossenheim noch Gesprächsbedarf. Ziel muss es sein, Dossenheim in den Abendstunden noch besser an Heidelberg anzubinden. Thomas Raff für die Jusos Schriesheim-Dossenheim2008-04-24T21:42:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=11051Wir trauern um Maria Bullinger-BaierWir Jusos sind geschockt und trauern um Dr. Maria Bullinger-Baier. Mit ihr verlieren wir nicht nur eine engagierte und stets hilfsbereite Stadträtin, die immer offen war für unsere Ideen und uns durch ihre Arbeit im Gemeinderat unterstützt hat, sondern vor allem einen liebenswerten Menschen und eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Unser ganzes Mitgefühl gilt ihren beiden Söhnen Moritz und Christian, sowie ihrem Ehemann Peter. Beide Söhne sind seit Jahren in unserer Juso-AG in maßgeblicher Funktion aktiv und haben wesentlich zum Erfolg unserer Arbeit beigetragen. In unseren Gedanken wird uns Maria immer so in Erinnerung bleiben, wie wir sie erlebt haben: Als warmherzige, fröhliche und liebevolle Person, die uns mit ihrem Optimismus immer wieder angesteckt hat. In tiefer Trauer Die Jusos Schriesheim-Dossenheim2008-03-14T19:30:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9652Mathaisemarkt: Verbot für mitgebrachte AlkoholikaDieses Jahr soll auf dem Mathaisemarkt- Gelände ein allgemeines Verbot für selbst mitgebrachte Alkoholika gelten. Die Stadt beschloss diesen Schritt aufgrund der Erfahrungen mit Betrunkenen in den letzten Jahren. Zu diesem Zweck wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die es der Polizei ermöglicht, Taschenkontrollen und Beschlagnahmungen von Alkohol durchzuführen, sowie Platzverweise zu erteilen. Diese Maßnahme stellt einen massiven Eingriff in die Freiheit vor allem junger Erwachsener dar. Während Jugendliche ohnehin den Jugendschutzbestimmungen und damit einem teilweisen oder absoluten Alkoholverbot unterstehen, werden sie nun zur Zielgruppe einer restriktiven Politik. Durch die Verfügung werden sie genötigt, bei der Winzergenossenschaft oder an Bierständen zu kaufen: Bei einer Mathaisemarktwoche eine teure Angelegenheit für eine Gruppe, die hauptsächlich aus Schülern und Studenten besteht und finanziell eher schwach ist. Auch wenn der Mathaisemarkt hauptsächlich ein Weinfest ist, so ist es das gute Recht eines jeden mündigen Bürgers, selbst zu entscheiden, ob er im Festzelt seinen Silvaner oder auf der Straße sein Bier trinkt. Die Gewaltrate ist dabei bei den Jungerwachsenen niedrig, nicht der Alkoholexzess, sondern gute Stimmung steht im Vordergrund. Kein Wunder also, dass sie sich zu Unrecht durch den Erlass angegriffen sehen. Ein rigoroses Durchgreifen der Polizei wird die offene Atmosphäre zerstören, für die der Mathaisemarkt bekannt ist und so zu einem Sinken der Besucherzahlen führen. Sicherlich auch ein Nachteil für die vielen kleinen Schaustellerbuden. Bleiben die Kontrollen in einem maßvollen Rahmen, beschränken sie sich möglichst auf Gewalttätige oder stark Betrunkene, würde der Beschluss akzeptabel werden. Es bleibt allerdings dabei noch immer kontrovers, ob die bisherigen Möglichkeiten nicht ausreichend waren, um solchen Situationen zu begegnen. Thomas Schmelzer für die Jusos Schriesheim-Dossenheim2008-02-27T16:26:00+02:00http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/jusschries/index.php?nr=9179