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Juso AG Schriesheim-Dossenheim :


Willkommen bei den Jusos Schriesheim-Dossenheim

Stinkt es euch, dass in Schriesheim und Dossenheim nichts los ist?
Wollt ihr endlich einen Platz für euch Jugendliche?
Macht das Juts schon wieder früher Schluss?
Man sollte, man könnte, man hätte... Reicht es euch?
Wollt ihr endlich etwas verändern?

Ja?! Dann kommt zu uns, wir wollen ebenfalls eine Menge in Schriesheim und Dossenheim verändern und suchen noch engagierte Leute unter euch, die sich reinhängen wollen.

Kommt einfach mal auf ein Treffen, stellt euch und eure Vorstellungen vor, und arbeitet mit. Eure Ideen sind immer gefragt.

 

Am Freitag, den 20.06.2008 begann in Epfenbach das erste Wochenendseminar des Arbeitsjahres 2008/2009 der Juso-Kreisverbände Rhein-Neckar, Heidelberg und Mannheim, bei dem auch die Jusos Schriesheim-Dossenheim anwesend waren.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Frühjahrsseminars lag auf der Zukunft der Metropolregion Rhein-Neckar und den Kommunalwahlen 2009.
Das informative Einstiegsreferat von Ralf Eisenhauer (SPD-Stadtrat Mannheim) zum Thema “Kommunalpolitik im 21. Jahrhundert” leitete ein Wochenende mit anregenden Diskussionen und Antworten auf die Herausforderungen der Region ein. Der nächste Morgen begann mit einem politischen Planspiel, bei welchem sich die Jusos in die Rolle einer Gemeinderätin bzw. eines Gemeinderates hineinversetzen.
Am Mittag wurde die Teilnahme an drei Foren angeboten: Werner Schreiner (Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar) referierte über Umwelt & Verkehr, Helmut Beck (Geschäftsführer SPD- Fraktion Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar) informierte über Wirtschaftsförderung und Simon Abraham (Jugendgemeinderat Schwetzingen) brachte den Interessierten das Thema Jugendpolitik näher. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse und
Fazite besprochen.
Am Nachmittag berichtete der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting über kommunale Daseinsvorsorge. Abends traf Ute Vogt ein und hielt einen interessanten Vortrag zum wichtigen Thema Integration, hinterher leistete sie uns beim gemütlichen Grillabend noch ein wenig Gesellschaft. Am Sonntag wurde das Seminar mit dem Besuch des SPD-Kreisvorsitzenden Lars Castellucci und seinem aufschlussreichen Referat “Soziale Stadt” abgerundet.
Rückblickend lässt sich sagen, dass das Epfenbachseminar ein äußerst lehrreiches Wochenende war, bei dem auch der gesellige Teil und die EM-Spiele nicht zu kurz kamen.

Veröffentlicht am 11.07.2008

Trotz des einhelligen Wunsches der späteren Nutzer folgte eine knappe Mehrheit des Schriesheimer Gemeinderats („Grüne Liste“ und „Freie Wähler“) dem Antrag der Verwaltung und stimmte für den Entwurf des Architekten Morast.
Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des KGS und der Jugendgemeinderat hatten sich einstimmig für den Entwurf von Prof. Götz ausgesprochen.
Für die SPD Schriesheim hatte unser Stadtrat Sebastian Cuny im Gemeinderat vergeblich versucht für den Wunsch der Nutzer zu werben.
Es ist schade, dass der Wunsch der angehörten Nutzer von einer Mehrheit des Gemeinderats letztendlich ignoriert wurde.
Bleibt zu hoffen, dass die zunächst gehörten und dann doch ignorierten Gremien weiterhin für ihre Sache kämpfen. Nächstes Jahr haben sie bei der Kommunalwahl ja die Chance ihrer Stimme mehr Gehör im Gemeinderat zu verschaffen.

Veröffentlicht am 16.06.2008

Die Stellungnahme von Sebastian Cuny zum Mensabau in der Gemeinderatssitzung vom 28. Mai 2008:

„Herr Bürgermeister,
meine Damen und Herren,

das Positive vorweg: Egal wie wir heute entscheiden, es wird eine gute Entscheidung für unser Schulzentrum sein. Mit dem Bau der Mensa setzen wir das richtige Zeichen für die Zukunft Schriesheims als Schulstadt.
G8 und der generelle Trend hin zur Ganztagsschule erfordern, dass die Schulen Möglichkeiten zum Essen und Verweilen für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer anbieten.
Als Schulträger eröffnen wir mit der heutigen Entscheidung unseren Schulen im Schulzentrum alle Optionen für die spätere Ausrichtung.
Beide vorliegenden Pläne stellen daher eine Bereicherung und einen Gewinn für den Schulstandort Schriesheim dar.

Die Planungen des Architekten Morast und von Herrn Prof. Götz unterscheiden sich bei den harten Fakten (Funktionalität, Kosten, Nutzungsmöglichkeiten etc.) nur in Nuancen. Beide bieten gleich viele Sitzplätze an. Der vorgegebene Kostenrahmen wird eingehalten. Auch wenn die stark tendenziöse Verwaltungsvorlage anderes unterstellt. Doch wir haben uns beim Mensabau schon einmal auf die Aussagen der Verwaltung verlassen und wurden später eines Besseren belehrt.
Sowohl die Planung Morast wie auch Götz schlagen einen Außenbereich vor, dessen Realisierung wir befürworten.
Die Funktionalität ist ebenfalls als gleichwertig zu bewerten.
Laut Gutachter sind bei beiden Varianten auch keine Probleme bei der Be- und Entlüftung zu erwarten.
All diese harten Faktoren stufen letztendlich die beiden Planungen als gleichwertig ein.

Bei den weichen Faktoren wie Architektur, Optik und ähnlichem ist festzuhalten, dass sich der Plan Morast nach den Vorgaben der Verwaltung architektonisch in die Umgebung einpasst. Prof. Götz konnte als Urheber der bestehenden Gebäude freier planen. Sein Entwurf kommt entsprechend frischer daher.
Der rechteckige Grundriss der Morast-Planung lässt mehr Variationen bei der späteren Nutzung zu. Götz hingegen macht schon durch die Architektur eine spätere Nutzung als Mensa deutlich.
Bei all diesen Gemeinsamkeiten und geringen Vor- und Nachteilen des einen gegenüber des anderen Plans, haben wir in der SPD unsere Entscheidung lange abgewägt. Und wo möglich den Rat von Externen eingeholt.

Wir entscheiden heute über ein Gebäude, das das Bild unseres Schulzentrums für die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Daher müssen wir, auch wenn es sicher nicht jedem leicht fällt, die Vorgeschichte zu den jetzt vorliegenden Planungen bei unserer Entscheidung außen vor lassen.
Von Anfang an hat die SPD die klare Position vertreten, dass die Mensa kein Speisesaal, sondern der soziale Treffpunkt des Schulzentrums werden soll. Der Ort an dem die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer aller im Schulzentrum beheimateten Schulen zusammenkommen und sich wohl fühlen sollen.

Da die harten Sachkriterien keinen eindeutigen Favoriten ergeben haben, waren für uns die weichen Faktoren entscheidend. Sprich die zu erwartende Atmosphäre der Räumlichkeiten und die positive Grundeinstellung der späteren Nutzer gegenüber des Baus. Sie sind es, die die Mensa zum lebendigen Treffpunkt des Schulzentrum machen werden und somit zum Erfolg der Einrichtung beitragen.

Das eindeutige Votum aller Betroffenen hat für uns den Ausschlag gegeben. Wir begrüßen es daher sehr, dass auf Drängen der Fraktionssprecher die Stellungnahmen aller Schulen des Schulzentrums eingeholt wurden.
Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des Gymnasiums, die Elternbeiräte und schließlich der JGR haben sich einstimmig für die Planung von Prof. Götz ausgesprochen.
Wir können uns der Argumentation anschließen, dass diese Planung durch ihren Zuschnitt bei der späteren Einrichtung insbes. Bestuhlung mehr Abwechslung bietet und sich in diesen Räumlichkeiten deutlicher der gewünschte Bistro- und Mensacharakter umsetzen lassen wird.

Die SPD folgt daher dem Wunsch aller Angehörten und wird den Antrag der Verwaltung (für den Entwurf Morast) ablehnen.“

Veröffentlicht am 16.06.2008

Die diesjährige Landesdelegiertenkonferenz (LDK) der Jusos Baden-Württemberg war für die jungen Genossen aus Schriesheim und Dossenheim ein voller Erfolg.
Ihr Antrag zur Beibehaltung der Staatsexamens in den Fächern Jura und Medizin wurde von den Delegierten aus ganz Baden-Württemberg mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Über 90 Prozent der anwesenden Jusos stimmten für den Antrag des Dossenheimers Thomas Raff. Zuvor hatte bereits der Juso-Kreisverband Rhein-Neckar den Antrag aus Dossenheim ohne Gegenstimmen angenommen. "Dass wir mit diesem Antrag ein Thema ansprechen, was vielen jungen Leuten unter den Nägeln brennt, war zu erwarten. Aber dass die Zustimmung so groß ist, hat uns wirklich überrascht und sehr gefreut" so der stellvertretende Juso-Sprecher Nicolas Masing.
Die Jusos Schriesheim-Dossenheim nehmen diesen großen Erfolg als Ansporn, um sich auch künftig für die Belange der jungen Menschen in Schriesheim und Dossenheim einzusetzen.

Veröffentlicht am 01.06.2008

Eine Studie vor wenigen Monaten hat der RNV ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Gegenüber anderen Städten zeigten sich die Heidelberger mit ihrem öffentlichen Nahverkehr unzufrieden. Sicherlich ist einiges geschehen: es gibt seit geraumer Zeit eine neue Straßenbahnlinie, die Verbindung zwischen Pfaffengrund und Wieblingen ist besser geworden etc. Allerdings sucht man in dem Konzept vergeblich nach der nördlichen Anbindung. Bis Handschuhsheim Nord fahren drei Bahnen und am Wochenende auch stündlich Nachtbusse. Nach Dossenheim und Schriesheim fährt nur die OEG weiter, und das, obwohl die Einwohnerzahl groß ist und weiter steigt und obwohl besonders in Dossenheim auch viele Studenten wohnen, die den ÖPNV erfahrungsgemäß besonders intensiv nutzen.
Gegen die Zehn-Minuten-Taktung untertags gibt es nichts einzuwenden, aber abends fährt die OEG definitiv zu selten – ab 21.40 Uhr nur noch stündlich. Dafür, dass die Bahnen allabendlich sehr voll sind, ist das nicht ausreichend.
Auf Nachfrage der Jusos Schriesheim-Dossenheim erklärte die RNV, sie plane die Ausweitung auch abends auf einen halbstündigen Takt – sofern die Kommunen Schriesheim und Dossenheim dies mitfinanzieren mögen. Wenn es sich nicht anders finanzieren lässt, müssen die Gemeinden hier einspringen. In einem solchen Ballungszentrum, im Hinblick auf die Umwelt und aus Gründen der starken Nutzung ist eine häufigere Fahrt geboten. Allerdings plant die RNV die Ausweitung erst ab 2009 – warum, ging aus der Korrespondenz nicht hervor. Diese Frage soll in einem ausführlichen Gespräch der Jusos Schriesheim-Dossenheim mit der RNV demnächst geklärt werden.

Desweiteren fragten die Jusos nach, ob der Nachtbus am Wochenende (der „Moonliner“) auch nach Dossenheim weiterfahren kann. Die RNV verneinte und verwies darauf, dass sich dies nicht rechne. Als ob der Öffentliche Personennahverkehr sich je rechnet! Die Gemeinden müssen immer zuzahlen. Langfristig dankt dafür die Umwelt. Man fragt sich auch, warum dann die RNV ihre Moonliner-Verbindungen innerhalb Heidelbergs ausweiten möchte, wie in der RNZ vom 23.04. zu lesen war. Wenn ein Moonliner in den Emmertsgrund fahren kann, müsste auch der Nachtbus, der sich nach Handschuhsheim Nord bewegt, bis Dossenheim fahren können. Zwar gibt es in Dossenheim für junge Leute seit Jahren die Möglichkeit, auf dem Rathaus Taxischeine zu erwerben, dies hat aber Nachteile: erstens kostet es viel Geld, es sei denn, man schließt sich mit einer Gruppe zusammen; zweitens dürfen es Männer nur bis 25 benutzen; drittens ist es an den Hauptwohnsitz in Dossenheim gebunden. Für den Nachtbus gelten die normalen Fahrtickets der RNV. Auch hier besteht für die Jusos Schriesheim-Dossenheim noch Gesprächsbedarf. Ziel muss es sein, Dossenheim in den Abendstunden noch besser an Heidelberg anzubinden.

Thomas Raff für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

Veröffentlicht am 24.04.2008

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